Mi., 03.02.2016

Einweihung am 12. März Feuerwehrgerätehaus wird billiger

In der riesigen Fahrzeughalle sind noch Restarbeiten zu erledigen. Die Feuerwehr möchte bis zum 12. März umgezogen sein. An dem Tag findet in ihrem neuen Domizil die Jahreshauptversammlung statt.

In der riesigen Fahrzeughalle sind noch Restarbeiten zu erledigen. Die Feuerwehr möchte bis zum 12. März umgezogen sein. An dem Tag findet in ihrem neuen Domizil die Jahreshauptversammlung statt. Foto: Axel Roll

Borghorst - 

Beim Fertigstellungstermin konnten die Verantwortlichen nicht ganz Wort halten. Dafür wird die neue Feuerwache um ziemlich genau 200 000 Euro preiswerter als kalkuliert. Wie Technischer Beigeordneter Reinhard Niewerth auf Anfrage bestätigte, wird das Millionenobjekt am 12. März offiziell eingeweiht. An diesem Tag führt die Freiwillige Feuerwehr auch ihre Jahreshauptversammlung durch. Erstmals im neuen Gerätehaus. Wenn das kein Grund zum Feiern ist.

Von Axel Roll

Derzeit kann von Einsatzbereitschaft für die Funktionsimmobilie noch keine Rede sein. Spinde, Türen, Waschbecken – beim Vollzähligkeitsappell für den Innenausbau gibt es noch große Lücken. „Bis zum 12. März ist aber alles fertig“, ist der Baudezernent optimistisch. Es wird aber wohl knapp: „Wie immer beim Bau: Wenn hinten die Reinigungskolonne rausgeht, kommen vorne die Festgäste rein.“

Dass es mit der Fertigstellung im Herbst nicht geklappt hat, begründet Niewerth unter anderem mit der Vielzahl von Ausschreibungen, die aufeinander abgestimmt werden mussten. Neben diesem Wermutstropfen zählt für den Technischen Beigeordneten aber viel mehr, dass im Kostenrahmen noch Luft geblieben ist und unter der Endabrechnung 4,6 statt 4,815 Millionen Euro stehen.

Von den Qualitäten des neuen Gerätehauses ist Niewerth überzeugt. „Es ist ein sehr funktionales und praktisches Gebäude, bei dem es keinen Quadratmeter zu viel gibt.“ Auch die Ausstattung sei alles andere als üppig.

Wenn die Feuerwehr-Kameraden aus dem Altbau in ihr neues Domizil umgezogen sind, wird es sofort zu einem weiteren Einsatz der Bagger kommen. Reinhard Niewerth: „Wir werden dann den alten Riegel an der Neustraße abbrechen.“ Die Fläche wird dann gepflastert, die Feuerwehr benötigt den Raum zum Rangieren und Üben.

Das Borghorster DRK ist seit einiger Zeit schon in die Wache des Rettungsdienstes des Kreises eingezogen. Und hat sich nach den Worten von Reinhard Niewerth dort blendend eingelebt. „Die Räumlichkeiten sind für die Ehrenamtlichen ideal.“

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