Di., 23.02.2016

Workshop am 9. April Junge Steinfurter sollen mitreden

Steinfurt - 

Jugendliche aus Steinfurt sollen sich künftig stärker am Geschehen in der Stadt beteiligen können. In welcher Form dies möglich ist, soll ein Workshop am 9. April (Samstag) von 10 bis 16 Uhr klären. Möglich ist unter anderem, ein Jugendparlament oder einen -beirat zu gründen. Aber auch eine Beteiligung nur in Projekten wäre denkbar.

Von Lisa Brentrup

Den Anstoß für die Überlegungen hatte ein Antrag von FDP und GAL im vergangenen Jahr geliefert. Bei dem Workshop soll mit den Zwölf- bis 18-Jährigen erarbeitet werden, welche Form der Beteiligung für sie infrage kommt, so die Verwaltung. Dazu sollen vor allem Jugendliche eingeladen werden, die sich bereits mit diesem Thema beschäftigen. Auch externe Berater würden dabei helfen, für die Steinfurter eine passende Möglichkeit zu finden. Das erläuterte die Verwaltung am Dienstag dem Ausschuss für Soziales, Jugend, Familie und Gesundheit.

Bei der Umsetzung kooperiert die Verwaltung mit dem Stadtjugendring. Später sollen alle 2500 Jugendlichen in der Stadt angeschrieben werden, beispielsweise über die Schulen, so Jugendpfleger Klaus Priggen.

Ziel ist es unter anderem, Jugendlichen ihre Rechte und Pflichten zu verdeutlichen, sie zur Mitarbeit zu motivieren und die Grundlagen der Kommunalpolitik zu vermitteln. Denkbar sind Schulungen und Aktionen. Der Workshop solle völlig ergebnisoffen stattfinden, forderte Doris Gremplinski (CDU). Einen Antrag des Stadtjugendrings auf Förderung der künftigen Arbeit mit 1000 bis 1500 Euro im Jahr nahm der Ausschuss zunächst nur zur Kenntnis.

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