Do., 25.02.2016

Marienhospital und UKM besiegeln Kooperation Vertrag ist unterschrieben

Steinfurt/Münster - 

In Münster wurde am Donnerstag offiziell die Zusammenarbeit zwischen der Marienhospital Münsterland GmbH (MHM) und dem UKM (Universitätsklinikum Münster) besiegelt. Damit übernimmt das UKM wie Ende Januar verkündet zum 1. März die Geschäftsbesorgung für das Marienhospital in Borghorst.

Nach der Unterzeichnung des Vertrages durch Dirk Schmedding und Ulrich Scheer, Geschäftsführer des Marienhospitals, sowie Prof. Dr. Norbert Roeder, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des UKM, und Dr. Christoph Hoppenheit, Kaufmännischer Direktor und stellv. Vorstandsvorsitzender des UKM, werden nun weitere Schritte unternommen, die den „erfolgreichen Betrieb des Marienhospitals Münsterland langfristig gewährleisten sollen“, wie es in der Pressemitteilung des UKM heißt. „Unser Ziel ist es, das Haus nachhaltig zukunftsfähig aufzustellen und damit die medizinische Versorgung in der Region Steinfurt sicherzustellen“, sagte Roeder mit dem Hinweis, dass für diesen Modernisierungskurs Investitionen notwendig seien. Geplant ist bekanntlich der Bau eines neuen Bettenhauses, der schon im Jahr 2017 beginnen soll. „Wir gehen davon aus, dass unser Konzept bei allen Beteiligten als verantwortungsvolle Lösung Zustimmung findet.“

Die Pläne des UKM und des Marienhospitals bauen auf dem etablierten Leistungsspektrum des Krankenhauses auf: Die Hauptabteilungen für Innere Medizin und Chirurgie sollen am Standort gefestigt und das Leistungsangebot gemeinsam mit dem UKM weiterentwickelt werden.

Die Abteilung für Psychosomatik, die derzeit an den Standorten in Laer und Altenberge untergebracht ist, soll zeitnah nach Emsdetten verlegt werden.

Roeder ging in diesem Zusammenhang auch noch einmal abschließend auf die Überlegungen zur Standortwahl ein: „Wir nehmen die Fragen der Bevölkerung zur medizinischen Versorgung vor Ort sehr ernst. Unter den heutigen Finanzierungsbedingungen können Krankenhäuser jedoch nur wirtschaftlich betrieben werden, wenn die zur Verfügung gestellten Ressourcen optimal ausgelastet werden. Wir sind nach sorgfältiger Abwägung auch unter Berücksichtigung der Investitionskosten an beiden Standorten zu dem Ergebnis gekommen, dass die tragfähigste und wirtschaftlichste Lösung ist, das Haus in Steinfurt weiter zu betreiben und in Emsdetten die Psychosomatik anzusiedeln.“ Gleichzeitig könne mit diesem Konzept nachhaltig eine gute Versorgung für die gesamte Region inklusive Emsdetten gewährleistet werden.

Leserkommentare

Google-Anzeigen
Anzeige

karriere.ms Anzeigen

Ihr Jobportal für unbefristete und befristete Stellenangebote aus dem Münsterland



http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/3830745?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F186%2F