So., 13.03.2016

Musiker feiern eindrucksvoll Geburtstag Das Beste aus 30 Jahren HBK

Die Musikerinnen und Musiker der Hollicher Blaskapelle beeindruckten ihre Publikum am Samstag mit einem fulminanten Geburtstagskonzert zum 30-jährigen Bestehen der Gruppe. Erstmals hatte Lothar Schmitz das Dirigat.

Die Musikerinnen und Musiker der Hollicher Blaskapelle beeindruckten ihre Publikum am Samstag mit einem fulminanten Geburtstagskonzert zum 30-jährigen Bestehen der Gruppe. Erstmals hatte Lothar Schmitz das Dirigat. Foto: Rainer Nix

Burgsteinfurt - 

Robinson Crusoe ist eine der bekanntesten Romanfiguren, die Schiffbruch erleidet und es auf eine einsame Insel verschlägt. Doch was hat die berühmte Geschichte mit der Hollicher Blaskapelle (HBK) zu tun?

Von Rainer Nix

Am Samstag haben die Musiker das 30-jährige Bestehen der HBK mit einem beeindruckenden Konzert in der Aula des Gymnasium Arnoldinums gefeiert. Erstmals leitete der neue Dirigent Lothar Schmitz die Kapelle bei einem öffentlichen Auftritt. Neben einem „Best of“ aus drei Jahrzehnten hatte er mit der Formation anspruchsvolle „sinfonische Blasmusik“ einstudiert, die mit ihren Klängen ganze Geschichten erzählt. So auch die Story von Robinson. Lautmalerisch erlebte das Publikum in der gut besetzten Aula, wie landschaftlich reizvoll seine Insel war, wie er sich vor Kannibalen fürchtete und schließlich seinen Freund und Diener „Freitag“ fand. Niemals zuvor waren bei einem Auftritt der HBK mit 49 Instrumentalisten so viele Musiker auf der Bühne.

Joachim Bahr, selbst erfahrener Musiker, Dirigent und Musiklehrer, moderierte den Abend. „Im Oktober 1985 wurde die HBK gegründet“, erläuterte er, „1989 kam das Nachwuchsorchester hinzu.“ Man erkannte dass es am besten war, sich um die nachfolgende Generation selbst zu kümmern. Zu den Musikstücken gab er aufschlussreiche Erläuterungen.

„Die Zerstörung des legendären Luftschiffes Hindenburg im Jahr 1937 war die erste Katastrophe, über die live im Radio berichtet wurde“, kündigte Bahr das Stück „Hindenburg“ an. „Musikalisches, stimmliches und spielerisches Geschick sind bei der Interpretation gefragt“, so der Moderator. Die Musiker riefen laut „Feuer“, spielten einen dramatischen Trauermarsch und ließen alles mit optimistischen Klängen enden. So tragisch die Zerstörung der Hindenburg war, sie bedeutete nicht das Ende der Luftfahrt.

Zahlreiche weitere Musikstücke wie der bekannte „Tiger Rag“ und die „Pirates of the Caribbean“ überzeugten von der Qualität des HBK. Den Abend eröffnete der Nachwuchs mit „Viva la Vida“ und „Let it go“ aus der Disney-Produktion „Die Eiskönigin – völlig unverfroren“. Kleiner Gag: Die jungen Musiker setzten sich ein Krönchen auf, die Dirigentin erschien verkleidet als Schneemann „Olaf“.

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