Di., 27.09.2016

Neue Hubschrauber Modernster Polizei-Heli der Welt kommt auch im Kreis Steinfurt zum Einsatz

Technisches Wunderwerk: Die Piloten Heiko Durke (l.) und Fritz Pfau erklären ihren Steinfurter Kollegen und Landrat D. Klaus fing (.l), was der neue Hubschrauber alles besser kann, bevor sie zum Rundflug starten.

Technisches Wunderwerk: Die Piloten Heiko Durke (l.) und Fritz Pfau erklären ihren Steinfurter Kollegen und Landrat D. Klaus fing (.l), was der neue Hubschrauber alles besser kann, bevor sie zum Rundflug starten. Foto: Achim Giersberg

Kreis Steinfurt - 

Er ist der erste von sechs hochmodernen Hubschraubern, mit der die Polizei in NRW ausgerüstet wird. Am Montag machte der H 145 bei der Kreispolizei Steinfurt Station und hob mit einigen der Beamten zum Rundflug ab.

Von Achim Giersberg

Zwei Triebwerke zu je 1072 PS, 244 km/h Reisegeschwindigkeit, drei Stunden Flugzeit und 720 km Reichweite, ausgerüstet mit neuester Video- und Wärmebildtechnik, dabei leiser und sparsamer als ihre Vorgänger: Der H 145 Airbus gilt als modernster Polizeihubschrauber der Welt.

Da war natürlich das Interesse der Kollegen groß, als die beiden Piloten Heiko Durke und Fritz Pfau am Montagmittag eine Stippvisite bei der Kreispolizeibehörde Steinfurt einlegten. Auch Landrat Klaus Effing war gekommen, um das erste der pro Stück gut zehn Millionen Euro teuren Fluggeräte zu bestaunen.

Fotostrecke: So sehen die neuen Polizeihubschrauber aus

Alleine vier Einsätze in den vergangenen drei Wochen im Kreis Steinfurt zeigten, so Effing, dass auch der Kreis Steinfurt von der Investition in die Lufteinsatzfähigkeit der Polizei profitiere. Insgesamt sechs Maschinen des neuen Typs sollen bis Ende 2017 die bisherige Helikopter-Flotte der NRW-Fliegerstaffel ersetzen.

Vorteil: Statt verschiedener Fabrikate kommt künftig nur noch ein Modell zum Einsatz, was Vorteile bei Wartung und Personaleinsatz bringt. „Die Verfügbarkeit wird größer“, sagte Pilot Durke, der gerne zu einem Rundflug mit den Steinfurter Beamten startete. Es sei wichtig, dass die Kollegen am Boden möglichst gut über die Möglichkeiten des H 145 Bescheid wüssten; so könne man die Einsatztaktik besser aufeinander abstimmen. Und der direkte Kontakt helfe auch, Berührungsängste zur Fliegerstaffel zu vermeiden und die Scheu abzubauen, den Hubschrauber anzufordern.

Stationiert ist die NRW-Fliegerstafel an den Flughäfen Dortmund und Düsseldorf, mit einer 24-Stunden-Bereitschaft an 365 Tagen im Jahr. Von ihren Basen aus können die Helikopter spätestens in 30 Minuten an jedem Ort im Land sein. Durchschnittlich 2000 Einsätze im Jahr fliegt die Hubschrauberstaffel – meistens Vermisstensuchen und Fahndungseinsätze. Aber auch bei schweren Unfällen oder Groß-Demonstrationen verhelfen sie der Polizei zu mehr Überblick.

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