Mi., 19.10.2016

Zahl der Eingangsklassen soll 2017 beschränkt werden Schulanmeldungen diesmal mit Begrenzung

 

  Foto: dpa

Steinfurt - 

Jedes Kind einen Anspruch darauf, die wohnortnächste Grundschule zu besuchen – allerdings nur, wenn es die Aufnahmekapazität dort auch zulässt. Und diese ist – wenn in der kommenden Woche auch der Rat und der Hauptausschuss dem Votum im Schulausschuss folgen – im Schuljahr 2017/18 nicht nur platzmäßig begrenzt.

Von Linda Braunschweig

In der zweiten Novemberwoche können Eltern von Kindern, die zwischen dem 1. Oktober 2010 und dem 30. September 2011 geboren wurden, ihre Sprösslinge für die erste Klasse anmelden. Die Zahl der Eingangsklassen soll jedoch beschränkt werden. So sollen an der Marienschule, der Regenbogenschule und der Heinrich-Neuy-Schule jeweils zwei Klassen für maximal 25 i-Dötze eingerichtet werden, an der Dumter Schule eine. Die Burgsteinfurter Grundschulen erhielten je drei Klassen.

Hintergrund ist die erwartete Zahl von Erstklässlern: Etwa 30 i-Dötze weniger als in anderen Jahren brauchen einen Platz in der ersten Klasse. Um dennoch eine gleichmäßige Auslastung der Grundschulen zu gewährleisten, hat die Verwaltung die Begrenzung vorgeschlagen, die im Fachausschuss bei sieben Gegenstimmen empfohlen wurde.

Schon im Vorfeld hatte sich der Pfarreirat St. Nikomedes gegen die Pläne gewandt, an der Marienschule – der einzigen Bekenntnisschule – nur zwei statt bislang drei erste Klassen einzurichten. Dort haben Kinder mit katholischem Bekenntnis Vorrang.

„Die Erziehungsberechtigten können für den Schulbesuch ihrer Kinder eine Grundschule frei wählen“, heißt es jetzt im Pressetext der Stadt Steinfurt. Grundsätzlich könnten die Schulen auch Kinder aufnehmen, die weiter von der Schule entfernt wohnen. Über die Aufnahme des Kindes werde nach Abschluss des Anmeldeverfahrens entschieden. Kinder, die nach dem 30. September 2011 geboren wurden, können auf Antrag der Eltern aufgenommen werden, wenn sie die für den Schulbesuch erforderliche Reife besitzen, so die Stadt. Die Entscheidung treffen die Schulleiter. Vorzeitig in die Schule aufgenommene Kinder werden mit der Aufnahme schulpflichtig.

Für zurückgestellte Kinder, die zum Schuljahr 2016/2017 schulpflichtig waren, ist eine erneute Anmeldung notwendig. Über das Ergebnis der Anmeldewochen erhalten die Erziehungsberechtigten eine schriftliche Mitteilung. Zur Schulanmeldung sind der Impfausweis und das Familienstammbuch/Geburtsurkunde des Kindes mitzubringen. Die Schulleiter bitten darum, die Kinder bei der Anmeldung vorzustellen. Die Anmeldetage in den Grundschulen sind am 7. und 8. November, in der Marienschule auch am 9. November. Details gibt‘s im Netz:  

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