CVJM Posaunenchor zeigt seine ganze Bandbreite
Start ins Jubiläumsjahr

Burgsteinfurt -

125 Jahre CVJM Posaunenchor Burgsteinfurt: Das Festjahr begann am Samstag mit einem Jubiläumskonzert in der Aula des Gymnasium Arnoldinum, weitere Highlights folgen im Mai, Oktober und Dezember.

Sonntag, 11.03.2018, 19:03 Uhr

Mit dem Jugendorchester und dem Kirchenchor hatten sich die CVJM-Musiker passende Unterstützung geholt.
Mit dem Jugendorchester und dem Kirchenchor hatten sich die CVJM-Musiker passende Unterstützung geholt. Foto: Rainer Nix

Die Gästeliste war lang, darüber freute sich der Vorsitzende Udo Werdeling ganz besonders. Der CVJM-Ehrenvorsitzende Karl-Heinz Schmidt saß ebenso im Publikum wie Vertreter der Evangelischen Kirchengemeinde, der Stadt Steinfurt sowie befreundeter Orchester und Musikverbände. Der Evangelische Kirchenchor unter Leitung von Simone Schnaars bereicherte den Abend,

Das Jugendorchester „JOP“, geleitet von Sandra Steenweg, gab zwei Kostproben seines beeindruckenden Leistungsstands. Nicht zuletzt erlebte das Publikum ein einmaliges „Joint Venture“ zwischen Posaunenchor und JOP, als beide mit dem Stück „The Great Locomotive Chase“ von Robert W. Smith gemeinsam auf der Bühne musizierten.

Dem Publikum wurde in Form des Programmhefts eine kleine „Festschrift to go“ geliefert, die jeder mit nach Hause nehmen konnte. Mit charmanter Moderation leitete Theresa Gröninger zu den Stücken über, die einen gelungenen Mix aus weltlicher und geistlicher Musik darstellten.

„Über viele Wochen und Monate haben wir ein abwechslungsreiches Jubiläumsprogramm vorbereitet, das sich über das gesamte Jahr verteilt“, berichtete Udo Werdeling.

Am Konzertabend bewies die Musikauswahl unterschiedlicher Stilrichtungen erneut die Vielseitigkeit der mehr als 50 Instrumentalisten zählenden Musikergemeinschaft. Seit 2016 spielt sie unter der Leitung ihres Dirigenten Stefan Blaak.

Noch bevor der Posaunenchor offiziell die Bühne betrat begrüßte er mit dem bekannten Choral „Lobe den Herren“.

Nachdem alle ihre Positionen eingenommen hatten erklang unterstützt vom Kirchenchor das Lied „All Things Bright And Beautiful“ von John Rutter. Die emotionale Interpretation berührte jeden auf besondere Weise.

Mit „ganz viel Pathos“, wie es Gröninger ausdrückte, beschrieben die Musiker den Ritt des legendären Robin Hood und seines Freundes Little John durch den Sherwood Forest.

Mit einer weiteren Sagengestalt kam das Publikum in Berührung, als das JOP die „Story Of King Arthur“ spielte.

Eine besondere Herausforderung, die von den jungen Musikern gut gemeistert wurde. Das gemeinsame Spiel von Posaunenchor und JOP beschrieb mit dem Stück „The Great Locomotive Chase“ eine Zugjagd während des Sezessionskriegs in den USA am 12. April 1862, die als „Andreas-Überfall“ in die Geschichte einging.

Die lebendigen, eindrucksvoll realisierten Klänge der Komposition ließen das Publikum den Rauch der Lokomotive fast riechen.

Nach der turbulenten Vorstellung der berühmten Kinderbuchfigur „Pinocchio“, einer Komposition von Alex Poelmann, der englischen Volksballade „The Turtle Dove“ und der hervorragenden Interpretation des Tangos „Adios Nonino“ von Astor Piazolla mündete das Konzert in ein furioses Finale. Mit „Led Zeppelin On Tour“ wagte sich der Posaunenchor an das Rock-Genre heran und spielte Hits der legendären Formation „Led Zeppelin“.

Vom Klassiker „Rock And Roll“ bis hin zum kultigen „Stairway To Heaven“ spielten die Musikerinnen und Musiker tolle Arrangements, in denen sich die Klasse einer der berühmtesten Rockbands der Welt spiegelte.

Insgesamt ein beeindruckendes Konzert mit zahlreichen Belegen für den hervorragenden Ausbildungsstand der Musikerinnen und Musiker-

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