SkF-Kleiderkammer am neuen Standort
„Belebendes Element“

Steinfurt -

Im Beisein zahlreicher Gäste aus Politik, Kirche und Vereinen ist am Montag die Kleiderkammer des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) am neuen Standort eingeweiht worden

Montag, 19.03.2018, 16:03 Uhr

Strahlende Gesichter: Die neue Kleiderkammer des SkF ist offiziell eingeweiht worden.
Strahlende Gesichter: Die neue Kleiderkammer des SkF ist offiziell eingeweiht worden. Foto: Ralph Schippers

Pfarrer Guido Meyer-Wirsching sprach von einem „belebenden Element für den Viefhoek“, sein katholischer Amtskollege Markus Dördelmann mit Blick auf die Einrichtungen der Caritas, die sich ebenfalls im Haus befinden, von einer „glücklichen Kooperation“: Im Beisein zahlreicher Gäste aus Politik, Kirche und Vereinen ist am Montag die Kleiderkammer des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) am neuen Standort eingeweiht worden.

Vor gut fünf Wochen war das SkF-Ehrenamtsteam um die Vorsitzende Dorothea Mundus vom alten Domizil an der Hohen Schule ins Haus Viefhoek 7 gezogen. „Die neue Adresse hat sich mittlerweile bei den Nutzern herumgesprochen, wir haben gut zu tun“, berichtete die Vorsitzende. Ob Rentner, Hartz-IV-Empfänger oder Geflüchteter – das Klientel nimmt das neue Angebot in den größeren Räumlichkeiten gerne an. Es gibt eine Herrenabteilung, einen großen Raum im Hinterhaus, der Bekleidung für Frauen und Kinder beherbergt, sowie weitere Räume, in denen Bettzeug und Schuhe angeboten werden.

Im Obergeschoss sitzt der Kooperationspartner Caritasverband mit seinen Angeboten der Flüchtlingsberatung für Erwachsene, der Koordinationsstelle für ehrenamtliche Flüchtlingsbegleiter sowie der Sozialstation der Gemeindecaritas. Sie teilen sich ihre Sprechstunden auf, so dass während der Öffnungszeiten der Kleiderkammer immer ein Ansprechpartner vorhanden ist. „Für uns sind die Angebote der Caritas sehr wichtig, weil sie unsere Arbeit unterstützen und die Mitarbeiter weiterhelfen können, wenn wir Ehrenamtlichen dies nicht mehr können“, betont Dorothea Mundus.

Sie selbst kann auf die aktive Mitarbeit ihrer Vorstandskolleginnen Anne Tippenhauer, Gaby Gräbner, Petra Lehmkuhl, Andrea Wesselmann und Renate Rahe sowie auf die Unterstützung eines mehr als 30-köpfigen Ehrenamtsteams bauen. Guido-Meyer-Wirsching brachte seine Freude darüber zum Ausdruck, dass „in diesem Haus Menschen für Menschen tätig sind“. Und Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer betonte die wichtige Funktion der Einrichtung als Ort der Begegnung.

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