Michael-Ende-Schule feiert
Phantasie und Kreativität

Borghorst -

Seit 150 Wochen existiert die Michael-Ende-Schule in Borghorst und Lengerich. Ein gewichtiger Grund, das erste Schulfest zu feiern. Am Samstag zeigten die 97 Schüler am Standort Borghorst an der Gantenstraße und 31 Schüler aus dem Standort Lengerich, was sie in der Projektwoche vorher alles erlernt haben.

Sonntag, 17.06.2018, 14:22 Uhr

Den richtigen Umgang mit Hunden demonstrierten die Kinder am lebenden Beispiel. Sie waren mit Begeisterung bei der Sache.
Den richtigen Umgang mit Hunden demonstrierten die Kinder am lebenden Beispiel. Sie waren mit Begeisterung bei der Sache.Zu einem richtigen Schulfest gehört natürlich das Gesichterschminken unbedingt dazu. Foto: lem

Die Förderschule des Kreises Steinfurt mit dem Förderschwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung ist die Nachfolgeschule der ehemaligen Erich-Kästner-Schule. Waren bis 2015 dort Schüler bis zur zehnten Klasse beheimatet, sind seit knapp drei Jahren ausschließlich Kinder der Primarstufe untergebracht. Alle Schüler begrüßten ihre Gäste mit einem Lied, dessen Text Tobias Perrey niedergeschrieben hatte. Die Musik stammte von der Augsburger Puppenkiste, die vor mehr als 50 Jahren die Kindergeschichte Jim Knopf und Lukas, der Lokomotivführer vom Kinderbuchautor und Schulnamensgeber Michael Ende aufgeführt hatte. „Eine Insel mit zwei Bergen“ wurde kurzerhand in „Eine Schule mit zwei Orten“ umgetextet.

Schulfest Michael-Ende-Schule

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Schulleiter Wolfgang Roeder schilderte die vergleichsweise kurze Geschichte der Michale-Ende-Schule. „Anfangs wurden rund 80 Schüler prognostiziert. Jetzt sind wir bereits 128“, bemerkte Roeder. Der Schulleiter bedankte sich bei Laura Homölle und Verena Wegmann, zwei Studentinnen, die das Schullogo – einen Papierflieger – entwickelten. Christian Schultz, Schulpflegschaftsvorsitzender, berichtete über die Namensfindung der Förderschule.

„Es wurden damals 50 Vorschläge eingereicht. Vier davon kamen in die engere Wahl. Letztendlich wurde Michael Ende als neuer Schulname gewählt, weil der am besten Kreativität und Phantasie verkörpert“, so Schultz. Während des halbstündigen offiziellen Teils des Schulfestes zeigten die Schüler einen Tanz zu Hip-Hop-Musik und den Cup-Song mit Plastikbechern. Anschließend luden sie die Gäste zum eigentlichen Schulfest ein. Viele Stände waren in und rund um die Schule aufgebaut.

Auf dem Verkehrsübungsplatz gab es Wettkämpfe mit Fahrrädern und Kettcars. Torwandschießen, Papierflieger-Wettbewerb, eine Schulrallye, Kinderschminken, Autorennen, eine Kunstaktion Sprayen, ein Bücherflohmarkt, ein Stand an dem sich der Nabu vorstellte und ein Bewegungspark in der Turnhalle regten zum Mitmachen an. Während der Projektwoche gestalteten die Kinder bunte Pappkisten, die in einer Ausstellung besichtigt werden konnten. Auch konnten Buttons mit dem Schullogo erworben werden. Auf einem abgesperrten Areal zeigten die Schüler, wie sie bei der tiergeschützten Pädagogik den richtigen Umgang mit Hunden erlernt haben.

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