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So., 11.09.2011

Tecklenburg Fesselnde Geschichten

Von Ruth Jacobus

Tecklenburg - Beide sind mit den Sagen aus dem Tecklenburger Land groß geworden. Als Brigitte Jahnke ein Kind war, da wurden an langen Abenden alte Geschichten erzählt. „Als ich zehn Jahre alt war“, erzählt die Historikerin, „habe ich das Sagenbuch von Friedrich Hunsche geschenkt bekommen.“ Das hat sie fasziniert. „Mich auch. Ich bin damit aufgewachsen“, fügt Dorothee Jahnke hinzu.

Mutter und Tochter haben nun ihr erstes gemeinsames Werk verfasst: „Die weiße Frau: Alte Sagen - neue Geschichten“. „Das hatten wir uns schon lange vorgenommen“, schildert Brigitte Jahnke die Entstehungsgeschichte. Bei einem verregneten Urlaub an der Nordsee und unzähligen Kannen Tee wurde die Idee Realität. Geschichten wurden gesammelt, von Hunsche ebenso wie früher in der Familie erzählte. „Wir haben sehr viel Spaß gehabt“, blickt das Autorinnen-Duo zurück. Jede hat an ihrem eigenen Computer die Rohfassung geschrieben, gemeinsam wurde dann korrigiert.

Brigitte Jahnke ist als Historikern im Tecklenburger Land wohlbekannt. Die beruflichen Interessen hat sie ihrer Tochter wohl in die Wiege gelegt. Denn Dorothee Jahnke studiert in Münster Geschichte sowie Kultur- und Sozialanthropologie. Früher war sie oft mit dabei, als ihre Mutter als Stadtführerin Besuchern die spannende Geschichte Tecklenburgs nahe brachte.

In ihrem Buch findet der Leser nicht nur alte Sagen, sondern auch wahre Geschichten, die so „verwunderlich sind, dass niemand sie heute noch für wahr halten würde“, heißt es im Vorwort. Aber egal, ob wahr oder nicht, lesenswert, spannend und auch amüsant ist allemal, was Mutter und Tochter Jahnke zusammen getragen haben.

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