Ab in den Dschungel
Do., 02.02.2012
Bauer Heinrich ignoriert seine Frau Mama
Wenn ein Brochterbecker Bauer eine Frau sucht, dann begutachtet er erst einmal das Äußere. Das sorgt für ebenso viel Gelächter wie die Yoga-Übungen der Herrentruppe.
Tecklenburg-Brochterbeck -
Dschungelcamp bei Heukamp: Die Fastnacht Niederdorfer Straße/Hessel hatte zum Karneval eingeladen. Die Narren nahmen so manche Fernsehsendung aufs Korn.
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Kein Platz war mehr frei im Saal bei Heukamp, als der 1. Vorsitzende Karl Tenberg die Mitglieder der Fastnacht Niederdorfer Straße/Hessel zum Karnevalsfest begrüßte.
Im bunt geschmückten Saal waren viele herrliche Kostüme zu bewundern. Besondere Gäste waren auch zu begrüßen. Der Schützenkaiser Peter Well mit Kaiserin Gaby und der Schützenkönig vom Schützenverein Lienen-Niederdorf, Roger Streit und seine Königin Gundi.
Vier Auftritte, alle von Fastnachtsmitgliedern, folgen im Anschluss an eine Schunkelrunde. Den Anfang machten Ira Hinnah und Friedrich Kaldemeier als „Fiti aus dem Felde“ und „Waltraud aus dem Dorf“. Sie hatten sich gegenseitig viele Neuigkeiten aus dem Vereinsleben zu erzählen. Es gibt, so hat man gehört einen Klapperstorch, der so viel arbeiten musste, dass seine Beine auf Entengröße geschrumpft waren. Es wurde von nicht ausgelasteten Frauen gesprochen, die sich um Pflanzecken kümmern, nur um mal das eigene Haus verlassen zu können, oder von kleinen Königspudeln die sich an Sachen verschlucken, die ihnen nicht gehören.
Im Anschluss folgte das Dschungelcamp, das von den Jugendlichen des Vereins durchgeführt wurde. Häuslebauer, Könige und andere „Insassen“ hatten ihre Gründe, warum sie Dschungelkönig werden müssten – vorgetragen in lustiger Reimform
Vorgestellt wurde durch die Herrengruppe eine Yogastunde. In witzigen Dialogen wurde über das Innere der Seele, aber auch über den Inhalt eines Magens gesprochen. Wie sehr die Nerven der „Kursleiterin“ gefordert wurden, zeigte sich am Ende, als das Handy einer immer zu spät kommenden Teilnehmerin klingelte.
Den Abschluss machte die Damengruppe die sich um vereinsamte Bauern kümmerte und auch in Brochterbeck „Bauer sucht Frau“ durchführte. Bei stimmungsvoller Musik wurden Bauer Heinrich und seiner Mama Frauen vorgestellt. Heinrich kümmerte sich nicht um die Meinung seiner Mutter, sondern wählte die Frau, die ihm das eindeutigste Angebot machte.
Nach den Aufführungen wurde noch lange in gemütlicher Runde gefeiert und getanzt.
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