Mo., 14.09.2015

Schlagerfestival Die Bühne wird zum Partyzelt

Mit krachlederner Leidenschaft erobern die Jungs von „Voxxclub“ ihr Publikum. Ohne Zugabe kommen sie nicht von der Bühne.

Mit krachlederner Leidenschaft erobern die Jungs von „Voxxclub“ ihr Publikum. Ohne Zugabe kommen sie nicht von der Bühne. Foto: Detlef Dowidat

Tecklenburg - 

Begeisterung pur auf den Rängen, singende, klatschende, tanzende Besucher – das Schlagerfestival zum Saisonabschluss auf der Freilichtbühne ist Kult geworden. Wieder bilden am Sonntagabend rund 1500 Schlagerfans in bester Partylaune eine grandiose Kulisse für die Stars der modernen Volksmusik, die die Tecklenburg Touristik in die Festspielstadt geholt hat.

„Wo sind die Hände von Tecklenburg ?“ Moderator, Entertainer und Musiker Stefan Mross findet sofort den direkten Kontakt zum Publikum und heizt den Besuchern ein. Mitgebracht hat das Multitalent ambitionierte Musiker der Wolfgang-Lindner-Band und viele kleine Anekdoten. Schnell steht das Stimmungsbarometer auf „Hoch“ und lässt die feucht-frühherbstlichen Wetterkapriolen vergessen.

Mit dem Ex-No-Angel Lucy schickt Stefan Mross ein Energiebündel auf die Bühne. Sie interpretiert bekannte deutsche Schlager neu und zeigt gemeinsam mit der Geigerin Joanna Suchon , dass populäre Volksmusik nicht verstaubt ist, sondern jedem Spaß machen kann. Da darf „Day-Light“ als Erinnerung an alte No-Angel-Zeiten nicht fehlen.

In rasantem Tempo geht’s weiter. Noch bevor sie zu sehen sind, elektrisiert der Rhythmus von „Voxxclub“ die Schlagerfans. Mit „Rock mi“ erobern die fünf Gipfelstürmer die Bühne. Eine perfekte Show legen die ausgebildeten Musicaldarsteller auf die Bretter, die in Tecklenburg die Schlagerwelt bedeuten. Ob a cappella, Pop oder Rock – mit glasklaren Stimmen, krachlederner Leidenschaft und einer großen Charmeoffensive erobern die Jungs das Publikum, das begeistert eine Zugabe fordert und mit Voxxclub das „Sierra Madre“ anstimmt.

Nach der Pause schlüpft Stefan Mross aus der Moderatoren- in die Musikerrolle und präsentiert gemeinsam mit der Wolfgang-Lindner-Band Live-Musik vom Feinsten. Eigene Songs („Meine beste Zeit“) und eine Hommage an Udo Jürgens („Ich war noch niemals in New York “) begeistern die Besucher. Dann packt Stefan Mross seine Trompete aus, bläst das „Sierra Madre“ über die Dächer von Tecklenburg und schmettert den Schlager „Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben“ in die Dämmerung. Und da ist sie: Die ausgelassene Partystimmung, die zum Markenzeichen des Tecklenburger Schlagerfestivals geworden ist.

Beste Bedingungen für DJ Ötzi. Schon bei den ersten Akkorden zu „Anton aus Tirol“ gibt es auf den Rängen kein Halten mehr. Die Schlagerfans springen auf, singen und klatschen um die Wette. Unterstützt von den jüngsten Besuchern stimmt er seinen größten Hit an: „Ein Stern, der Deinen Namen trägt“, schallt es in den Nachthimmel. „Wo sind die Hände?“ Natürlich immer noch ganz weit oben.

„Tecklenburg ist ein Phänomen“, ruft Stefan Mross dem Publikum zu. „Dürfen wir wiederkommen?“ Aber sicher doch – und einer wird beim Wiedersehen sicher dabei sein: Stefan Streit, alter und neuer Bürgermeister der Stadt Tecklenburg, dem die Schlagergala-Mannschaft zu seiner Wahl auf der Bühne gratuliert. „Wer die Schlagergala hat, der kann nur gewinnen“, kommentiert der Wiedergewählte schlagfertig. „100 Prozent Festspielstadt und 78,5 Prozent für mich.“

 

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