Fr., 29.01.2016

Gewerbegebiet wird vergrößert Brochterbeck ist die erste Adresse

Brochterbeck ist Tecklenburgs Gewerbestandort: Im Osten möchte die Kommune das dortige Gewerbegebiet Harkenstraße um 1,4 Hektar vergrößern. Damit sollen neue Betriebe und Unternehmen angelockt werden. Die planerischen Weichen für eine Vergrößerung hat jetzt der Bauausschuss gestellt.

Brochterbeck ist Tecklenburgs Gewerbestandort: Im Osten möchte die Kommune das dortige Gewerbegebiet Harkenstraße um 1,4 Hektar vergrößern. Damit sollen neue Betriebe und Unternehmen angelockt werden. Die planerischen Weichen für eine Vergrößerung hat jetzt der Bauausschuss gestellt. Foto: Paul Meyer zu Brickwedde

Tecklenburg-Brochterbeck - 

Verwaltung und Kommunalpolitik stellen die Weichen für die räumliche Expansion und vielleicht auch Neuansiedlung von Betrieben. Das Gewerbegebiet Harkenstraße in Brochterbeck soll um 1,43 Hektar wachsen. Vorgesehen sind auf dieser Fläche vier große Grundstücke.

Von Paul Meyer zu Brickwedde

Die Mitglieder des Bau-, Planungs- und Stadtentwicklungsausschusses haben nun einstimmig dafür gestimmt, dass der Rat den entsprechenden Bebauungsplan ebenso beschließt wie die frühzeitige Beteiligung der Träger öffentlicher Belange und die frühzeitige Auslegung der Unterlagen.

In einem Bericht des Fachbüros Tovar & Partner zu dem Vorhaben wird unter anderem darauf verwiesen, dass der Verwaltung „konkrete Anfragen ortsansässiger Gewerbetreibender bezüglich gewerblicher Entwicklungsmöglichkeiten“ vorlägen. Auf Anfrage sagt dazu Bürgermeister Stefan Streit, es sei zwar noch nichts fix, aber er rechne mit einer recht schnellen Vermarktung. Und im Idealfall gelinge es dabei, ein oder zwei Interessenten von außen nach Tecklenburg zu holen. Über die Vergabekriterien werde die Tecklenburger Grundstücks- und Erschließungsgesellschaft (TGE) entscheiden und informieren.

Zur grundsätzlichen Frage, ob die Stadt genügend Flächen für Firmen vorhalte, äußerte sich das Stadtoberhaupt optimistisch. Zum einen gebe es aktuell im Gebiet „Harkenstraße-Nord“ noch zwei, drei Grundstücke südlich der Gildestraße in Brochterbeck. Zum anderen sei weiteres Potenzial am östlichen Rand von Brochterbeck vorhanden. Dabei, räumte er zugleich ein, sei jedoch „die Verfügbarkeit der Knackpunkt“. Sollten zu gegebener Zeit Schwierigkeiten auftauchen, müsse daher über Alternativen andernorts nachgedacht werden. „Das würde dann natürlich länger dauern.“

Im Tovar-Bericht wird zu diesem Thema festgestellt: „Aufgrund der im Stadtgebiet Tecklenburg bekanntlich besonders schwierigen topographischen Situation kommt dem Ortsteil Brochterbeck als Standort für die gewerbliche Weiterentwicklung der Gesamtstadt eine besonders hohe Bedeutung zu, für die der Ortsteil Brochterbeck auch Flächen bereitstellen muss, die im Ortsteil Tecklenburg schwer bis gar nicht verfügbar sind.“

Sowohl für den Bereich „Harkenstraße-Nord“ als auch für das Areal südlich Gildestraße hält Bürgermeister Streit den Beginn von Bauvorhaben bis Ende dieses Jahres für möglich. „Wobei es an der Gildestraße sicher schneller gehen dürfte.“

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