So., 31.01.2016

Dankeschön-Nachmittag Einsatz der Sternsinger ist viel wert

Wie Kinder in Bolivien leben, erfuhren die Kinder und Jugendlichen durch einen Film. Außerdem bekamen alle ein kleines Geschenk.

Wie Kinder in Bolivien leben, erfuhren die Kinder und Jugendlichen durch einen Film. Außerdem bekamen alle ein kleines Geschenk. Foto: Björn Igelbrink

Tecklenburg-Leeden - 

„Wir brauchen Mut und Fantasie, sonst ändern wir die Erde nie“, so ertönte es zu Gitarrenmusik auf der Diele des Stiftshofes. Über 70 Helfer und Aktive der ökumenischen Sternsingeraktion erlebten einen gemütlichen Nachmittag als Dankeschön für ihren Einsatz Anfang dieses Jahres. Neben Engagierten aus Ledde waren Flüchtlinge aus Mazedonien und Eritrea dabei.

Von Björn Igelbrink

Pastorin Ulrike Wortmann-Rotthoff von der evangelischen Kirchengemeinde Tecklenburg und Pfarrer Karl Jasbinschek von der katholischen Pfarrgemeinde Seliger Niels Stensen verwiesen erfreut darauf, dass die Kinder und Jugendlichen in Ledde, Leeden und Tecklenburg insgesamt 9599,53 Euro zusammengetragen haben. Wortmann-Rotthoff wies auf den Verwendungszweck hin: „Das Ergebnis kommt der Flüchtlingsarbeit vor Ort und bei der Betreuung von syrischen Flüchtlingen im Libanon zugute.“

Darauf ließen sich alle Kuchen, Kekse, Kaffee, Tee und Getränke schmecken. Dabei verteilten die Organisatoren Losnummern für eine Tombola. Anschließend griff Inge Zumsande zur Gitarre. Alle stimmten nicht nur die Sternsingerhymne „Stern über Bethlehem“ mit an, sondern sangen mit vielen Gesten auch das „Pfadfinderlied“. Dadurch verstanden auch die Gäste im Stiftshof, die der deutschen Sprache nicht ganz mächtig waren, den Sinn des Liedes, das den Einsatz der Aktiven beim Sternsingen beschreibt, haben sie doch „flinke Hände, flinke Füße, wache Augen“ und ein „weites Herz“.

Vom bekannten Reporter Willi Weitzel sahen sich abschließend alle eine Dokumentation über Bolivien an, das aktuelle Partnerland der Aktion des Kindermissionswerkes. Er zeigte den Sternsingern, wie bolivianische Kinder in diesem großen und vielfältigen Land leben, in dem 36 ethnische Gruppen beheimatet sind. Verständlich beschrieb Willi die Probleme indigener Kinder in dem südamerikanischen Andenstaat, die sich beispielsweise aus Scham davor, beim Schuheputzen auf der Straße erkannt zu werden, maskieren.

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