Proben für das Musical „Shrek“
Sie haben es nicht immer leicht

Tecklenburg -

Mit Lord Farquaad muss man einfach Mitleid haben. Zwar ist er ziemlich bösartig, aber auch klein, sehr klein. Nun gut, das Mitleid gilt nicht unbedingt dem Lord, sondern vielmehr seinem Darsteller. Robert Meyer verkörpert in dem Musical „Shrek“ den fiesen Bösewicht – und muss sich die ganze Zeit über auf Knien bewegen – wenn er nicht gerade getragen wird. Das Herumrobben ist, trotz Knieschoner, ganz schön anstrengend.

Freitag, 09.06.2017, 19:06 Uhr

Der „Esel“ Thomas Hohler und seine Mädels hatten bereits bei der Pfingst-Gala einen Song aus „Shrek“ präsentiert. Damit gaben siee einen verlockenden Vorgeschmack auf das Musical.
Der „Esel“ Thomas Hohler und seine Mädels hatten bereits bei der Pfingst-Gala einen Song aus „Shrek“ präsentiert. Damit gaben sie einen verlockenden Vorgeschmack auf das Musical. Foto: Detlef Dowidat

Die Proben für „ Shrek “ laufen auf Hochtouren und ab Montag in Kostümen. Regisseur Ulrich Wiggers zeigt sich bereits sehr zufrieden und verfolgt die Szenen auf der Bühne mit einem Lächeln, na ja, oft auch mit einem Grinsen. Denn es sind schon einige Gag-Kracher eingebaut in das Stück – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Mehr soll nicht verraten werden. Die Musical-Besucher werden es sehen – und hören.

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„Verrückt und crazy“ findet Intendant Radulf Beuleke „Shrek“. „Alle möglichen Märchenfiguren rennen durch das Stück.“ Ob Struwwelpeter, Frau Holle, Rotkäppchen oder Peter Pan – sie bieten ein buntes, turbulentes Bild. Und um jeden Irrtum auszuräumen: „Shrek“ ist kein Kinderstück. „Es geht um Vertreibung, Unrecht und den Umgang mit Fremdartigem“, schildert Beuleke. Dass solche Themen auch lustig umgesetzt werden können, beweist das Musical. Die Filmstory sei im Grunde geblieben bis auf ein paar Veränderungen.

Zurück zu Lord Farquaad: Ursprünglich sollte er von Thomas Hohler gespielt werden und der Esel von Dominik Hees. Doch dieser erlitt bei einem Sturz einen Kreuzbandriss und fiel für die Rolle aus. Nun spielt Hohler den Esel, Rober Meyer springt als Lord ein. Innerhalb nur weniger Tage ist der Bühne die Umbesetzung gelungen. Und warum tut man sich das an, sich nur auf Knien über die Bühne zu bewegen? „Es ist eine reizvolle, große Rolle“, sagt Radulf Beuleke.

Freilichtbühnen im Münsterland

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  • Die Gruselstory „Dracula“ wird als Musical in Bad Bentheim aufgeführt.

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  • Das Team freut sich nach langen Proben bereits auf sein Publikum.

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  • Neben den gruseligen Momenten spielt auch eine romantische Liebesgeschichte eine Rolle.

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  • Zu Beginn kommt ein unbekannter Graf mit Namen Dracula in deinen kleinen Ort und kauft von der Maklerin Hawkins ein altes Schloss und will weitere Objekte dazu erwerben, da er angeblich viele Gäste erwartet.

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  • Um den Grafen näher kennen zu lernen, gibt Hawkins einen Maskenball. Doch der Graf hat kein Interesse an der Maklerin, sondern verliebt sich in ein Bild von Miss Mina.

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  • Auf der Bühne geht es zwischenzeitlich drunter und drüber.

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  • Miss Mina kann nach einer Entführung durch Dracula nur von Dr. van Helsing gerettet werden.

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  • „Im weißen Rössl“ läuft auf der Freilichtbühne in Coesfeld.

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  • In dem idyllischen Gasthaus direkt am Wolfgangsee suchen die Gäste Erholung vom hektischen Alltag.

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  • Und treffen auf die schräge Rössl-Wirtin Josepha.

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  • Der bunte Haufen Reisender kommt gemeinsam zu manch unterhaltsamer Idee.

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  • Wilhelm Gieseke macht der Rössl-Wirtin klar, dass er lieber in Ahlbeck wäre.

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  • Das Stück feiert am Samstag (27. Mai) seine Premiere.

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  • Bis Anfang September finden fast jeden Freitag und Samstag eine Aufführung statt.

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  • In Werne wird das Stück „7 Zwerge – Männer allein im Wald“ auf die Bühne. gebracht.

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  • Gerade bei Sonnenschein ist die Freilichtbühne in Werne sehr gut besucht.

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Reizvoll ist auch die Figur „Shrek“, obwohl dessen Kostüm für den Darsteller Tetje Mierendorf besonders bei hohen Temperaturen nicht unbedingt angenehm zu tragen sei dürfte. Aktuell probt er in einem „Fett-Suite“, einem Anzug, der ihn dick und klobig wie den Oger „Shrek“ wirken lässt. Diesen trägt er auf Wunsch des Regisseurs, weil er in dem Anzug ein anderes Bewegungsgefühl bekommt.

Ulrich Wiggers gefällt, was er sieht. Und er verspricht dem Publikum eine Mischung aus großartigem Humor und stillen Szenen. „Shrek“ sei eine tolle Geschichte und dazu auch aktuell. Es gehe darum, ausgestoßen zu werden aus dem Heimatland.

„Shrek“, das Märchen für Erwachsene, endet so, wie es sich gehört: „Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.“

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„Shrek“ feiert am Samstag, 17. Juni, um 20 Uhr auf der Freilichtbühne Premiere. Bis zum 27. August ist das Musical insgesamt 21 Mal zu sehen. Karten gibt es an der Theaterkasse, Schlossstraße, '  0 54 82/220.

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