So., 03.12.2017

Weihnachtsmarkt Leeden Budenstadt trumpft groß auf

Der Leedener Weihnachtsmarkt ist und bleibt ein Besuchermagnet. Schon am Samstag schoben sich die Gäste durch die Budengassen und freuten sich über das vielfältige Angebot in den vielen Hütten und der Remise.

Der Leedener Weihnachtsmarkt ist und bleibt ein Besuchermagnet. Schon am Samstag schoben sich die Gäste durch die Budengassen und freuten sich über das vielfältige Angebot in den vielen Hütten und der Remise. Foto: Björn Igelbrink

Tecklenburg-Leeden - 

Wenn die Freundinnen Maria, Neele und Frida gebastelte Sterne in einer urigen Holzhütte verkaufen und sich die Gäste an den Liedern des Chors der Teutoburger Wald-Schule erfreuen, dann belebt der Leedener Weihnachtsmarkt das Gelände zwischen Stiftskirche und Remise. Die 21. Auflage der Veranstaltung der Interessengemeinschaft Leeden (IGL) trumpfte am ersten Adventswochenende bei den vielen Besuchern getreu dem Motto „Weihnachtsmarkt mit Herz statt Kommerz“ auf.

Von Björn Igelbrink

Die Veranstaltung entwickelte sich bei winterlichem Wetter zum Besuchermagneten. Viele packten mit an: Da half die Bundestagsabgeordnete Anja Karliczek dem Nikolaus beim Austeilen der Schokolade an die Kinder und der IGL-Vorsitzende Gerhard Wellemeyer strahlte mit den vielen Augen der Grundschulkinder, die zur Eröffnung an der Stiftskirche sangen, um die Wette. „Der Markt hat eine positive Entwicklung genommen“, ließ er die Anwesenden wissen. Bewährtes bleibe erhalten, Neues werde ergänzt. Er richtete seinen Dank besonders an Uwe Auffahrt, bei dem die Fäden der Organisation des stimmungsvollen Ambientes zusammenliefen.

Fotostrecke: Leedener Weihnachtsmarkt

Pastorin Ulrike Wortmann-Rotthoff wünschte den Besuchern, dass ihnen der Stern von Betlehem in der Adventszeit und besonders auf dem Weihnachtsmarkt als Leitmotiv diene: „Wen der Stern anstrahlt, der kann ausstrahlen.“ Tecklenburgs Bürgermeister Stefan Streit freute sich über die „wundervolle Kulisse“ rund um das Stiftshaus.

Gleich zu Beginn strömten die Menschen ins Budendorf. Mit einsetzender Dunkelheit geriet das rege Treiben an einigen Ständen ob der vielen Gäste gar ins Stocken. Zu verführerisch waren das Sortiment, die Klänge, Düfte und Leckereien. Vogelhäuschen, gestrickte Socken, genähte Handytaschen, Leseknochen und Lavendelherzen stimmten auf die Vorweihnachtszeit ein.

Das Rahmenprogramm ergänzte diesen bunten Mix aus kulinarischen, dekorativen, kunsthandwerklichen und vor allem selbst gefertigten Waren. Eselreiten, der Besuch des Nikolauses, das Familiensingen in der Stiftskirche mit der Gruppe „conTakt“ und Grundschülern an den Blockflöten oder das Stockbrotbacken erfreute besonders die Kleinen. Aber nicht nur die großen Marktgäste lauschten dem evangelischen Posaunenchor oder den beiden Trompetenbläsern vom Turm der Stiftskirche. Zudem versuchten sie ihr Glück bei der Tombola oder ließen den Samstag im Saal der benachbarten Stiftschänke Schwermann bei der „After-Weihnachtsmarkt-Party“ ausklingen. 

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