Do., 07.12.2017

Bericht über das Waldfreibad Badespaß hält sich in Grenzen

Hinein ins kühle Nass: Wegen des relativ schlechten Sommerwetters in diesem Jahr sind die Besucherzahlen im Waldfreibad auf 23 340 zurückgegangen.

Hinein ins kühle Nass: Wegen des relativ schlechten Sommerwetters in diesem Jahr sind die Besucherzahlen im Waldfreibad auf 23 340 zurückgegangen.

Tecklenburg - 

Nein, 2017 war kein gutes Jahr. 23 340 Besucher kamen ins Waldfreibad. Im vergangenen Jahr waren es über 30 000. Es ist immer wieder das Wetter, das der Bäder und Wasser GmbH einen Strich durch die Rechnung macht. „Juli/August war es eine ganz schlechte Phase“, erläuterte Geschäftsführer Tilo Frömmel jetzt im Haupt- und Finanzausschuss. „Die Leute brauchen Sonne“, und das am besten drei Tage lang, denn erst dann würden die Wasserratten dem Wetter trauen und ins Freibad gehen.

Von Ruth Jacobus

Im Juni kamen 7405 Badegäste, im August waren es nur 5655. Und im September, da waren es vor allem die Vierbeiner, die Spaß am planschen hatten. Am 25. September kamen 772 Zweibeiner mit ihren Tieren zum Hundeschwimmen.

Tilo Frömmel blickte zurück auf das Wirtschaftsjahr 2016, für das alle Zahlen feststehen, und voraus auf 2018. So lagen die Umsatzerlöse 2016 bei 81 191 Euro, geplant waren 62 000 Euro. Für 2017 und 2018 rechnet die BWG mit jeweils 66 000 Euro. Bei den Aufwendungen sind die Personalkosten die größte Position. 88 320 Euro waren es 2016, für 2017 sind 104 000 Euro vorgesehen und für 2018 rund 102 000 Euro.

Die Energiekosten lagen 2016 bei 61 397 Euro, im Plan für 2017 stehen 70 500 Euro, für 2018 sollen es 68 500 Euro sein. Die Aufwendungen sollen zurückgehen, da durch die Einbindung einer Absorberanlage in die Erwärmung des Beckenwassers der Gasverbrauch sinken werde, erläuterte Frömmel.

Insgesamt ergibt sich für 2017 ein Defizit in Höhe von gut 220 000 Euro.

Positiv für die Stadt: Da das Bad zur Bäder und Wasser GmbH gehört, ergeben sich Steuervorteile. Seit 2004 sind insgesamt 985 605 Euro zusammengekommen. „Wir werden 2017 über eine Million Euro gehen, kündigte Frömmel an. Und er hatte eine weitere erfreuliche Nachricht. Die vom Förderverein angemietete Fass-Sauna wird im nächsten Jahr durch eine fest installierte Block-Sauna ersetzt.

Mit einem Foto von einem tauchenden Mädchen auf der Leinwand im Sitzungssaal beendete Frömmel seinen Vortrag. Was Bürgermeister Stefan Streit zu der Aussage verleitete: „Tolles Bild. Auch in der Politik sollte man öfter mal die Luft anhalten.“

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