Anja Karliczek
Bei Verhandlungen mit am Tisch

Tecklenburg-Brochterbeck -

Die Sondierungsgespräche in Berlin sollten in der vergangenen Nacht beendet werden. Kommen dann Koalitionsverhandlungen zwischen CDU/CSU und SPD? Anja Karliczek ist durchaus pessimistisch, schließlich gelte es beim SPD-Sonderparteitag da noch viel Überzeugungsarbeit zu leisten. Und wenn die Verhandlungen aufgenommen werden, ist sie dann dabei? „Ich denke schon“, geht die CDU-Bundestagsabgeordnete davon aus, dass sie in den Arbeitsgruppen mitwirkt.

Donnerstag, 11.01.2018, 22:01 Uhr

Anja Karliczek
Anja Karliczek

Die Sondierungsgespräche in Berlin sollten in der vergangenen Nacht beendet werden. Kommen dann Koalitionsverhandlungen zwischen CDU /CSU und SPD ? Anja Karliczek ist durchaus pessimistisch, schließlich gelte es, beim SPD-Sonderparteitag noch viel Überzeugungsarbeit zu leisten. Und wenn die Verhandlungen aufgenommen werden, ist sie dann dabei? „Ich denke schon“, geht die CDU-Bundestagsabgeordnete davon aus, dass sie in den Arbeitsgruppen mitwirkt.

Dass viel Zeit ins Land geht, bevor in Berlin eine Entscheidung fällt, beunruhigt die Brochterbeckerin nicht. „Wir wollen jetzt zügig vorankommen. Es kommt aber nicht auf eine Woche an.“ Der politische Alltag in der Bundeshauptstadt funktioniere.

Sicherlich gebe es wichtige Themen, die angegangen werden müssten, zum Beispiel die Altersarmut. „Aber das ist nicht eine Frage von sechs Wochen, dass muss in den kommenden vier Jahren abgearbeitet werden.“ Insgesamt seien viele Dinge auf einem guten Weg. Man müsse politisch nicht alles übers Knie brechen. Finanzen und Altersvorsorge sind unter anderem Schwerpunktthemen der Abgeordneten, die die Bundesrepublik wirtschaftlich und steuerlich für stark hält.

Im Pressegespräch in ihrem Heimatort geht sie auch auf den Arbeitskräftemangel ein. Sie fordert eine neue Wertschätzung für Berufe, in denen sich die Leute die Hände dreckig machen. Auch durch das duale Studium bekämen manche Berufe einen neuen Stellenwert.

Was sie für die Region für unverzichtbar hält, ist die Versorgung mit Breitband. Nicht nur unerlässlich für die Wirtschaft. Vielleicht höre dann auch der Sog in die Stadt auf, wenn die Menschen von zu Hause aus arbeiten können.

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