Eröffnung 2020 geplant
Willkommen im „Burggraf“

Tecklenburg -

Der Zeitplan für den Neubau des Hotels „Burggraf“ steht: Die Eröffnung wird für das dritte oder vierte Quartal 2020 anvisiert. Jens Böhm, Vorstandssprecher des Bauträgers MBN Bau aus Georgsmarienhütte, erläuterte am Dienstagabend im Bau-, Planungs- und Stadtentwicklungsausschuss die nächsten Schritte.

Mittwoch, 31.01.2018, 20:01 Uhr

So sah der „Burggraf“ 1964 aus. In dem Jahr wurde er eröffnet und nach 37 Betriebsjahren schließlich 2001 geschlossen.
So sah der „Burggraf“ 1964 aus. In dem Jahr wurde er eröffnet und nach 37 Betriebsjahren schließlich 2001 geschlossen.

Der Zeitplan für den Neubau des Hotels „Burggraf“ steht: Die Eröffnung wird für das dritte oder vierte Quartal 2020 anvisiert. Jens Böhm , Vorstandssprecher des Bauträgers MBN Bau aus Georgsmarienhütte, erläuterte am Dienstagabend im Bau-, Planungs- und Stadtentwicklungsausschuss die nächsten Schritte. Die Pläne würden derzeit so weit optimiert, dass im Mai der Bauantrag gestellt werden könne. „Wir hoffen Ende September auf die Baugenehmigung.“ Noch in diesem Jahr könne dann mit dem Abriss und 2019 mit dem Neubau begonnen werden.

Der Fachausschuss und direkt im Anschluss der Stadtrat stellten dafür die Weichen und beschlossen die Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplans „Hotel Burggraf“ – einstimmig.

Bürgermeister Stefan Streit hatte zuvor kurz zurückgeblickt in die Geschichte des Hotels, das am Burgberg 1964 eröffnet und 2001 nach 37 Jahren geschlossen wurde. Dass nun MBN Bau ein neues Hotel bauen wolle, sei „ein Meilenstein für die Stadtentwicklung und den Tourismus“.

Jens Böhm stellte zunächst kurz sein Unternehmen vor, das 1969 in Georgsmarienhütte gegründet worden ist. „Es werden alle Leistungen rund um die Immobilie abgewickelt.“ Und: „Wir machen die Projektentwicklung, weil wir selber bauen wollen.“ Der Jahresumsatz habe 2017 bei rund 220 Millionen Euro gelegen. Insgesamt habe MBN Bau über 450 Mitarbeiter.

Das „Burggraf“-Grundstück habe das Unternehmen im Oktober 2017 erworben und „seitdem richtig Gas gegeben, gemeinsam mit der Stadt“. Derzeit werde gemeinsam mit dem potenziellen Betreiber des Hotels die Planung optimiert.

Nach aktuellem Stand entstehen 127 Zimmer und 44 Apartments. Im ersten, zweiten und dritten Obergeschoss werden die Zimmer untergebracht. Im Erdgeschoss findet der künftige Gast Rezeption und Restauration sowie eine kleine Brauerei beziehungsweise eine Kneipe, ähnlich dem bisherigen „Treppchen“, für Hotelgäste und andere Besucher.

Im ersten Untergeschoss, dem „Terrassengeschoss“, sollen weitere Zimmer entstehen sowie Bereiche für die Anlieferung, Umkleide und Büros und ein Teil der Brauerei. Das zweite und dritte Untergeschoss ist gedacht für Parkplätze und einen Wellnessbereich über zwei Ebenen.

Mit eingebunden in die Gesamtplanung wird auch das Kulturhaus als Veranstaltungs- und Seminarort sowie eventuell für Wellness. Über einen Verbindungsgang soll es vom Hotel aus erreichbar sein – nicht nur für Besucher, sondern auch für die Versorgung und das Catering. Man habe sich auch Gedanken darüber gemacht, wie sich das Kulturhaus umgestalten lasse, damit es von der Stadt, aber auch von dem Hotelbetreiber genutzt werden könne.

Die Parkplatzsituation erläuterte der Projektentwickler Georg Sprenger. Im Haus würden 60 bis 70 Stellplätze vorgesehen. Hinzu kämen zehn für den Check-in und weitere zwölf vor dem Hotel. Außerdem werden Plätze benötigt für Besucher der Brauerei und der Restauration – insgesamt komme man auf rund 140 Stellflächen. Wobei der Burgberg bereits gedanklich dem Hotel zugeordnet werde.

Jens Böhm bezeichnete das neue Hotel abschließend als „ein Projekt, das die ganze Stadt mittragen muss und diese aufwerten wird“. Und er hob die „sehr, sehr guten Gespräche“ mit der Stadt hervor. „Solch eine Unterstützung wie hier in Tecklenburg ist nicht alltäglich.“

Mit viel Applaus von den reichlich erschienenen Zuhörern beendete Böhm seine Ausführungen. Und nach dem einstimmigen Votum der Kommunalpolitiker geriet der Ausschussvorsitzende Werner Kugler ins Schwärmen: „Ich bin begeistert.“

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