Statistik zu den Einkommen
Im Schnitt sind es 41 056 Euro

Tecklenburg -

Die Stadt muss jeden Cent dreimal umdrehen, bevor sie ihn ausgibt. Die finanzielle Lage wird zwar besser, aber ein „Großverdiener“ unter den Kommunen ist Tecklenburg nicht. Doch die Tecklenburger selbst, die verdienen gar nicht schlecht. Im Durchschnitt sind es 41 056 Euro im Jahr pro Steuerpflichtigen. Das hat die amtliche Statistikstelle des Landes Nordrhein-Westfalen, Information und Technik, jetzt ermittelt. Deren neueste Zahlen basieren allerdings auf dem Jahr 2014.

Dienstag, 10.07.2018, 15:40 Uhr

Geld, Geld, Geld: Die Tecklenburger verdienen laut Statistik recht gut und liegen landesweit auf Platz 68.
Geld, Geld, Geld: Die Tecklenburger verdienen laut Statistik recht gut und liegen landesweit auf Platz 68. Foto: Peter Beckmann

Die Stadt muss jeden Cent dreimal umdrehen, bevor sie ihn ausgibt. Die finanzielle Lage wird zwar besser, aber ein „Großverdiener“ unter den Kommunen ist Tecklenburg nicht. Doch die Tecklenburger selbst, die verdienen gar nicht schlecht. Im Durchschnitt sind es 41 056 Euro im Jahr pro Steuerpflichtiger. Das hat die amtliche Statistikstelle des Landes Nordrhein-Westfalen, Information und Technik, jetzt ermittelt. Deren neueste Zahlen basieren allerdings auf dem Jahr 2014.

41 056 Euro – das ist nicht schlecht. Schließlich liegt das durchschnittliche Jahreseinkommen im Kreis Steinfurt insgesamt bei 36 302 Euro und landesweit bei 37 377 Euro. Über 40 000 Euro, das schaffen im Kreis Steinfurt nur noch die Einwohner von Laer (41 988) und Altenberge (44 876). Im landesweiten Ranking liegt Tecklenburg auf Platz 68 von insgesamt 396 Kommunen.

Die Festspielstadt marschiert weiter nach oben. Im Jahr 2013 lag das durchschnittliche Einkommen bei 39 557 und die Stadt damit auf dem 76. Platz. 2010 reichten 37 4531 noch für den 53. Platz. 2007 lag Tecklenburg noch auf Rang 96 – mit 34 824 Euro. Das durchschnittliche Einkommen ist also stetig gestiegen, allerdings auch in anderen Kommunen, die das Burgstädtchen dann in der Rangliste überholt haben.

Am meisten wird in Nordrhein-Westfalen übrigens in Meerbusch (Kreis Neuss) verdient, nämlich 63 024 Euro. Am unteren Ende der Einkommensskala liegt Weeze (Kreis Kleve) mit 27 272 Euro.

Im rheinischen Landesteil war das Durchschnittseinkommen mit 38 295 Euro um 2022 Euro höher als in Westfalen mit 36 273 Euro. Von den 165 rheinischen Städten und Gemeinden wiesen 44 Gesamteinkünfte von über 40 000 Euro je Steuerpflichtiger auf, während von den 231 westfälischen Kommunen 45 diesen Wert übertrafen.

Bei der Interpretation der Ergebnisse ist zu berücksichtigen, dass zusammen veranlagte Ehegatten bei dieser Erhebung als ein Steuerpflichtiger gezählt werden. Die Zahlen beruhen auf den Ergebnissen der Lohn- und Einkommensteuerstatistik 2014, teilt das Landesamt mit. Sie können erst jetzt veröffentlicht werden, weil die anonymisierten Steuerdaten von den Finanzbehörden frühestens nach Abschluss aller Veranlagungsarbeiten für statistische Auswertungen zur Verfügung gestellt werden. Die hier veröffentlichten Informationen sind damit die aktuellsten, die derzeit überhaupt verfügbar sind.

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