Vortrag beim Altherrenclub
Eine Studienreise durch Georgien

Tecklenburg-Leeden -

Eine Studienreise nach Georgien stand jetzt im Mittelpunkt beim Treffen des Altherrenclubs. Rudolf Rogowski erzählte von seinen eindrücken. Er war mit einer Reisegruppe unter Begleitung eines an der Uni Münster tätigen Georgiers unterwegs, heißt es in einem Bericht des Altherrenclubs.

Mittwoch, 11.07.2018, 16:36 Uhr

Die Metechi-Kathedrale in Tiflis gehörte zu den viele Kirchenbauwerken, die Rudolf Rogowski besichtigt hat.
Die Metechi-Kathedrale in Tiflis gehörte zu den viele Kirchenbauwerken, die Rudolf Rogowski besichtigt hat.

Nach einem Blick in die Geschichte des Landes, das zwischen dem Schwarzen Meer und dem Kaspischen Meer liegt, beleuchtete Rogowski die aktuelle Situation. Georgien strebe eine Mitgliedschaft in der EU an. Zur Zeit wollten Teile von Georgien, wie Abchasien und Südossetien, sich abspalten, was Moskau unterstütze.

Die Georgier seien ein stolzes Volk, sehr musikalisch und tänzerisch begabt. Das werde schon in der Schule gefördert. Die georgisch-orthodoxe Apostelkirche sei die Staatsreligion, es gebe aber auch Muslime und Juden. Auf seiner Studienreise sei er zu vielen mächtigen Kirchbauwerken geführt worden. Interessant war zu erfahren, dass zu Ostern auf dem Friedhof zu Ehren der Toten gefeiert und Brot und Wein für jedermann angeboten werden. Grundsätzlich werde – bei aller Armut – Gastlichkeit groß geschrieben, berichtete der Referent.

Auch in Georgien seien nach der Wende im Jahr 1989 (Unabhängigkeit von der UdSSR) die Eigentumsverhältnisse, wie in der ehemaligen DDR vor einigen Jahren, nicht geklärt. Trotzdem versuchten deutsche Unternehmen, sich dort anzusiedeln.

Wovon die Menschen leben, abgesehen von der Produktion von Wein und Tee, lasse sich nicht eindeutig sagen. Offensichtlich sei Georgien noch stark entwicklungsbedürftig und es befinde sich im Spannungsfeld zwischen EU und Russland. Abschließend meinte Rudolf Rogowski, dass ein Urlaub am Schwarzen Meer in Georgien relativ günstig sei. So schloss er seinen informationsreichen Vortrag unter großem Applaus der Club-Mitglieder.

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