Tecklenburg
Mo., 09.08.2010
Die Bibel als Vorbild
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Tecklenburg - „Was du ererbt von Deinen Vätern hast, erwirb es, um es zu besitzen.“ Dieser prägnante Balkenspruch findet sich im Fachwerkhaus Prigge (Landrat-Schultz-Straße 12).
Tecklenburg ist geprägt von Fachwerkhäusern. Und von Hausinschriften. Das hat sich der Geschichts- und Heimatverein (GHV) zu eigen gemacht und vor einigen Jahren die Broschüre „Hausinschriften im Stadtgebiet von Tecklenburg“ auf den Markt gebracht. Oft sind es Bibelzitate. Mit Erfolg. Schnell war die erste Auflage vergriffen. Auch die Zweite ist inzwischen nicht mehr zu haben. „Auf Grund des hohen Zuspruchs hat sich der Verein entschlossen, eine dritte Auflage zu erstellen. Komplett in Farbe“, berichtet Frank Bosse, Vorsitzender des GHV.
Die ist jetzt erschienen. Frank Bosse hat sich selbst auf den Weg gemacht und viele der Häuser und Inschriften abgelichtet. „Nachdem an einem weiteren Haus die alten Inschriften freigelegt beziehungsweise restauriert wurden, sind nun 32 Fachwerkhäuser dokumentiert“, schildert Bosse. Das Baujahr, soweit vorhanden, der Standort sowie der Namen der vormaligen und jetzigen Eigentümer sind in der Broschüre aufgeführt. Ferner die Übersetzungen der Inschriften, sofern dies notwendig war.
„Mein großer Dank gilt Horst Oberhoff, der noch einmal die Daten gesichtet und aktualisiert hat“, erklärt der GHV-Vorsitzende. Weiteres Bildmaterial zur Broschüre hat Wolfgang Riesenbeck beigesteuert.
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