Tecklenburg
Mo., 09.08.2010
Große Freude in der Gemeinde
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Tecklenburg-Brochterbeck - In strahlendem Glanz präsentierte sich die voll besetzte Brochterbecker Kirche St. Peter und Paul am Sonntagmorgen zum ersten Gottesdienst nach der Renovierung. Sichtlich beeindruckt waren die vielen Gemeindemitglieder und Gäste von der gelungenen Maßnahme. In einer kleinen Prozession wurden der Kelch und die Jubiläumskerze in die Kirche gebracht und das ewige Licht entzündet.
In einer kurzen Begrüßung überbrachte Pastor Abraham Manalil Grüße von Pfarrer Martin Weber und sagte: „Vier Monate war die Kirche geschlossen. Jetzt ist sie wieder bereit, wir dürfen hier wieder zusammenkommen, um gemeinsam zu beten, zu singen und Gott zu loben. Wir danken, dass alles so gut geklappt hat und rechtzeitig fertiggestellt wurde. Eigentlich ist es noch viel schöner geworden, als wir erwartet haben. Zunächst war nur ein Anstrich geplant und dann ist doch ein großes Bauvorhaben daraus geworden.
Viele haben mitgeholfen je nach ihren Möglichkeiten und auch die Finanzierung ist ziemlich gesichert. In diesem Gottesdienst danken wir allen, die mitgearbeitet haben. Den Firmen, die termingerecht fertig geworden sind, den ehrenamtlichen Helfern und Helferinnen, die viel Zeit investiert haben, allen, die finanziell unterstützt haben, und auch den vielen Menschen guten Willens, besonders die Alten und Kranken, die im Herzen durch ihre Gedanken und ihr Gebet dieses große Projekt begleitet haben.“
Nach der Segnung der Kirche und des Wasser begann ein festlicher Gottesdienst. In dessen Verlauf zeigte sich die Funktionalität des neuen Liedanzeigers und auch die Lautsprecheranlage ließ alle die Predigt Pfarrer Abrahams gut verstehen. Er ließ dabei die viermonatige Renovierungszeit nochmals Revue passieren.
„Brochterbeck ist eine lebendige Pfarrgemeinde. Es tut sich etwas in vielen Veranstaltungen und Aktionen, in den Vereinen und Gremien. Ich bin dankbar für die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die sich mit Liebe und Hingabe und oft mit ganz viel Zeit für unsere Gemeinde engagieren. Besonders hat man das jetzt wieder gemerkt bei der Renovierung unserer Kirche. Ich habe viele junge und alte Menschen unserer Gemeinde vor Augen, denen Kirche nicht egal ist, sondern Heimat bedeutet, für die es sich einzusetzen lohnt“, führte Pfarrer Abrahams aus.
„Als wir die Renovierung unserer Kirche geplant haben, habe ich bei verschiedenen Gelegenheiten mit unseren Vereinen gesprochen und sie gebeten, mitzumachen je nach ihren Möglichkeiten. Das war sehr wichtig und notwendig, weil einiges ehrenamtlich gemacht werden musste. Alle Gremien haben ihre Hilfe zugesagt und so konnte die Arbeit mit Gottes Hilfe gelingen. Mitglieder der Landjugend, der Kolpingsfamilie und der Frauengemeinschaft und viele andere haben sich beteiligt, sogar Kinder haben mitgeholfen“, freute er sich.
Handwerker, Fachleute und viele Gemeindemitglieder hätten so dem altehrwürdigen Gotteshaus neuen Glanz verschafft. Sein Dank galt im Besonderen auch der evangelischen Kirchengemeinde, die in den vier Monaten ihre Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt hat. Dadurch habe ein fast geregeltes Gemeindeleben stattfinden können.
Großer Applaus begleitete die Worte Pastor Abrahams der mit einem Gebet und folgenden Worten seine Predigt abschloss: „Dieses Jubiläumsjahr soll uns wachrütteln und wieder bewusst machen, wie wichtig unser ganz persönliches Engagement ist, damit unsere Kirche lebendig bleibt gestern, heute und morgen.“ Am Ende des Festgottesdienstes lud er alle ein zu einem kleinen Umtrunk ins Pfarrheim, aber auch dazu, in aller Ruhe die Kirche zu besichtigen.
Martina Lampe als Pfarrgemeinderatsvorsitzende und Annette Beulting als Vorsitzende des Pfarrgemeinderates schlossen sich seinen Worten an und gaben noch einen Überblick über die Wünsche für eine lebendige Gemeinde in den neuen Kirchenräumen. In den anschließenden Gespräch war immer wiede zu hören, dass die Renovierung gelungen sei, auch wenn nun dem einen oder anderen sein Stammplatz fehle, weil der der Umstellung zum Opfer gefallen sei.
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