Neue Laternen für Kreuzung Mettinger Straße/Mettener Straße
So., 29.01.2012
Problemstelle bekommt Beleuchtung
Viel befahren ist die Ecke Mettinger Straße/Mettener Straße. Messungen ergaben nun, dass ein hoher Prozentsatz der Verkehrsteilnehmer dort zu schnell unterwegs ist.
Westerkappeln -
„Es werde Licht“. Der berühmte Bibelvers aus dem Buch Genesis wird in Zukunft auch für die Kreuzung Mettinger Straße/Mettener Straße gelten. Zwar blieb der Expertenplatz beim Betriebsausschuss leer, dennoch konnten sich die Fraktionen auf eine Lösung einigen. Von den eingeladenen Vertretern des Landesbetriebs Straßen sowie des Kreisstraßenbauamts fehlte jedoch jede Spur.
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Der Kreis hatte lediglich einen zweiseitigen Brief geschickt, in dem es unter anderem heißt: „Die Anlage entspricht somit allen modernen Anforderungen“ und „Die registrierten Unfälle sind oft auf Fehlverhalten der betroffenen Verkehrsteilnehmer zurückzuführen.“ Aha!
„Es war vorauszusehen, dass sich der Kreis zurückzieht“, urteilte Mansour Rahmian vom Bauamt hinsichtlich der Anfrage auf einen möglichen Kreisverkehr. Der sei aber erstens mit 350 000 bis 400 000 Euro Baukosten teuer, zweitens sei er zudem wenig zielführend, da ein Kreisverkehr auf freier Strecke oft neue Konflikte auslöse, heißt es in dem Schreiben aus Steinfurt.
Bei den Westerkappelner Fraktionen hat sich unterdessen die Meinung durchgesetzt, dass an dieser Stelle etwas passieren muss. Die Wichtigkeit des „Schutzes der Fußgänger“ hoben alle Parteivertreter hervor. Die SPD hatte sich intern auf die Variante geeinigt, die Kreuzung besser erhellen, denn das sei „besser als nichts“, so Andreas Weiss. Die dazu bereits im Ausschuss besprochene Variante sieht zehn zusätzliche Lampen vor, die den Bereich ausleuchten. Bei der vorherigen Sitzung hatten SPD und Bürgergemeinschaft den rund 14 000 Euro teuren Plan noch in Frage gestellt.
„Die Einsicht der SPD in dieser Frage ist lobenswert“, sagte Wolfgang Jonas (CDU) leicht süffisant. Mit genauen Details bezüglich der Laternen wollte sich die CDU allerdings nicht aufhalten, denn der Verwaltung traue man das nötige Fachwissen allemal zu. Auch die FDP stellte klar, dass sie „schon immer für diese Lösung“ gewesen sei.
Heller werden soll es nicht nur an der Kreuzung. Auch die beiden Bushaltestellen in unmittelbarer Nähe werden besser beleuchtet.
