Neue Leiterin der Diakoniestation ins Amt eingeführt
Mo., 30.01.2012
Iborg soll für Kontinuität stehen
Alle wollten Melanie Iborg gratulieren: Hier überreichten ihre Kollegen ein Präsent für ihre „neue Kapitänin“.
Westerkappeln -
Am Sonntag um 10 Uhr hatte der „aufregende Tag“, wie die neue Leiterin der Diakoniestation es ausdrückte, für Melanie Iborg offiziell begonnen. Die Westerkappelnerin wurde in ihr Amt offiziell eingeführt – erst mit einem Gottesdienst in der Stadtkirche, anschließend mit zahlreichen Reden und Geschichten bei einem Empfang im Haus Bonhoeffer.
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Am Sonntag um 10 Uhr hatte der „aufregende Tag“, wie die neue Leiterin der Diakoniestation es ausdrückte, für Melanie Iborg offiziell begonnen. Die Westerkappelnerin wurde in ihr Amt offiziell eingeführt – erst mit einem Gottesdienst in der Stadtkirche, anschließend mit zahlreichen Reden und Geschichten bei einem Empfang im Haus Bonhoeffer.
Superintendent André Ost hatte es sich nicht nehmen lassen und beim Gottesdienst persönlich die Predigt gehalten. Später, beim Empfang im Haus Bonhoeffer, fanden dann andere die richtigen Worte.
„Ich hoffe, dass das die letzte Einführung für die kommenden Jahre, vielleicht sogar Jahrzehnte ist“, sagte Westerkappelns Bürgermeister Ullrich Hockenbrink in Anspielung auf die kurze Amtszeit von Vorgänger Kai Uthmann, der die Stelle vor nicht mal einem Jahr übernommen hatte.
Dass Uthmann so schnell seinen Abschied verkündete, liegt laut Stefan Zimmermann, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werkes Tecklenburg, daran, dass das Klinikum Osnabrück dem 33-jährigen Osnabrücker eine Stelle angeboten hat, die dieser selber in seiner Diplomarbeit entwickelt hatte.
„Es braucht viele Talente, um diese Stelle zu bekleiden und wenn man sich mit Melanie Iborg unterhält, spürt man sofort ihren Tatendrang. So sehr, dass es mich sofort ansteckt“, freute sich Zimmermann über die neue Besetzung vor gut 100 Gästen im Haus Bonhoeffer.