Auftakt der Konzertsaison auf dem Kulturhof Westerbeck
Beste Unterhaltung mit Hand und Mund

Westerkappeln -

„Beste Unterhaltung mit handgemachter und mundgeblasener Musik“, hatte Bandleader Holger Till dem Publikum im voll besetzten Galerie-Café des Kulturhofes Westerbeck versprochen. Und seine „Latin Community“ hielt Wort.

Montag, 07.05.2012, 16:05 Uhr

Auftakt der Konzertsaison auf dem Kulturhof Westerbeck : Beste Unterhaltung mit Hand und Mund
Mit der „Latin Community“ (von links) Bettina Landmeier, Peter Weissbarth, Holger Till und Daniel Marciniak (auf dem Foto fehlt René Fauck) startete der Kulturhof Westerbeck am Sonntagabend vor vollem Haus in die Konzertsaison 2012. Foto: Dietlind Ellerich

Am Ende eines wunderbaren Abends hagelte es für die „Latin Community“ jede Menge Komplimente, Bravo-Rufe und es gab nicht enden wollenden Applaus. Veranstalter und Publikum dankten der Band, diese lobte das tolle Publikum und das wunderschöne Ambiente, alle freuten sich über einen perfekten Ausklang des Wochenendes und einen eben solchen Auftakt in die Konzertsaison auf dem Kulturhof Westerbeck .

Betreiber Raimund Beckmann hatte die Welt im Gläschen. Nach dem gelungenen Start in die Wechselausstellungen mit Vernissage und Lesung am Samstag war sein Galerie-Café auf der Bauerntenne auch am Sonntagabend sehr gut besucht.

Zu Gast war Musiker Holger Till , in Westerbeck mit verschiedenen Ensembles ein gern gesehener Gast, der laut Beckmann zum Urgestein des Hofes gehört. Mit dem Bassisten auf der Bühne standen die Sängerin Bettina Landmeier, der Schlagzeuger Peter Weissbarth, der Gitarrist Daniel Marciniak sowie René Fauck am Altsaxophon und am Saxello.

Wie von Till zur Begrüßung versprochen bot die Latin Community „beste Unterhaltung mit handgemachter und mundgeblasener Musik“ und begeisterte das Publikum mit Charlie Parkers „My little sweet shoes“ bis zur Ballade „Round midnight“ zweieinhalb Stunden lang restlos.

Kaum einen der vielen Zuhörer hielt es still auf seinem Stuhl. Auch wer die Musik schweigend und mit geschlossenen Augen genoss, wippte im Takt mit den Füßen oder schnippte mit den Fingern.

Bettina Landmeier, von den Bandkollegen „unsere Perle“ genannt, gelang es am Ende sogar, die Frauen und Männer zum Mitsingen zu bewegen. Und so erklang während der Zugabe ein vielstimmiges „Dadubi-dabao“ in dem urigen Gemäuer.

Es sind höchst sympathische und vor allem hochkarätige Musiker, die Holger Till in diesem Latin-Jazz-Ensemble zusammengebracht hat. Die begnadete Sängerin Bettina Landmeier, der von der Band als „das lebende Metronom“ charakterisierte Peter Weissbarth, der aus seinem Schlagzeug nicht nur den Rhythmus lockt, sondern den Veranstalter und das Publikum auch durch melodische Klangfülle beeindruckte, der grandiose Saxophonist René Fauck mit dem lausbubenhaften Charme, der junge Gitarrist Daniel Marciniak, der sein Instrument geradezu hingebungsvoll spielte, und Bandgründer Till harmonierten perfekt, verständigten sich auf der Bühne mit kaum wahrnehmbaren Gesten, schienen sich musikalische Bälle zuzuspielen, ließen sich in ihren Soli gegenseitig jeden Freiraum und überzeugten durch ihre unglaubliche Spielfreude.

Die Zuhörer dankten nicht nur den Musikern für diesen einzigartigen Abend mit Latino-Rhythmen und Jazzrock, sondern auch dem Veranstalter, der seine Gäste einzeln per Handschlag verabschiedete.

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