Do., 21.11.2013

Reinhold Hemker informiert in der Realschule über Projektarbeit in Khorixas Starke Unterstützung aus Westerkappeln für Namibia

Westerkappeln - 

Für Khorixas in Namibia gibt es starke Unterstützung Aus Westerkappeln. Das berichtete jetzt in der Realschule Reinhold Hemker zur schon zwei Jahre dauernden partnerschaftlichen Projektarbeit.

Schon fast heimisch fühlten sich die beiden Gäste Elias Richter und Aimee Hoaeb aus Khorixas in Namibia bei ihrem Besuch zu Wochenbeginn in der Realschule in Westerkappeln . Denn neben den beiden jungen Männern aus dem Land, zu dem es laut Pressemitteilung von Westerkappeln aus seit Jahren vielfältige Beziehungen gab und gibt, konnte Schulleiter Ralf Kutschwalski auch Eva Heuschen begrüßen, die imvergangenen Jahr in Khorixas mit fünf weiteren Teilnehmern des von Pfarrer Dr. Reinhold Hemker geleiteten Uni-Projektes Praxis der Entwicklungszusammenarbeit im Gartenbauprojekt der dortigen Rote-Kreuz-Organisation im Einsatz war.

In ihrer Begleitung war auch der frühere Schulleiter des Emslandgymnasiums in Rheine Axel Roosen, der über den Senioren-Experten-Service (SES) im 2012 in der Cornelius-Goroseb-Sekundarschule in Khorixas den Aufbau einer naturwissenschaftlichen Abteilung vorbereitet hat. Er hatte vorher auch in der Realschule in Westerkappeln Informationen für seinen Einsatz in Namibia bekommen.

Den Lehrerinnen und Lehrern stellten die Gäste die jetzt schon zwei Jahre dauernde partnerschaftliche Projektarbeit vor, „die“, so Reinhold Hemker, „vor allem aus Westerkappeln starke Unterstützung bekommen hat.“ Er verwies dabei auch auf den Einsatz der Jugend-Rot-Kreuzlerin aus Westerkappeln Linda Kellermeier In Khorixas in diesem Jahr.

Hemker rief laut Mitteilung auch auf den nachhaltigen Eindruck in Erinnerung, den die Mitglieder des Posaunenchores anlässlich ihrer Konzerttour in Khorixas hinterlassen hätten. Auch bedankte er sich noch einmal auch im Namen der namibischen Gäste für die Möglichkeit des Gespräches mit dem Bürgermeister und Ratsmitgliedern vor einigen Wochen.

Elias Richter und Aimee Hoaeb wollten nun einen Brief von Bürgermeister Hockenbrink an die Bürgermeisterin von Khorixas mitnehmen, in dem das bisherige Engagement von Westerkappeler Bürgern dargestellt wird. Mittlerweile gibt es nach Angaben von Hemker über die Ausführungsorganisation für internationale Zusammenarbeit „Engagement Global“ seitens der Landesregierung die Zusage, dass die von Westerkappeln ausgehende und mitgestaltete Projektarbeit in Khorixas im Rahmen der kommunalen Entwicklungszusammenarbeit gefördert werden könne.

Mit den damit verbundenen Themen könnten sich Rat und Verwaltung nach Vorlage entsprechender Unterlagen und Berichte Anfang nächsten Jahres beschäftigen.

Diese Nachricht wurde in der Realschule positiv aufgenommen. Einige Lehrerinnen und Lehrer signalisierten Interesse, das Thema Entwicklungszusammenarbeit im Unterricht zu behandeln. Auch, so Kutschwalski, könne man sich, wie schon in früheren Jahren geschehen, Aktionen wie Sponser-Läufe wieder sehr gut vorstellen.

Elias Richter und Aimee Hoaeb bedankten sich für die Bereitschaft, die partnerschaftlichen Beziehungen weiter zu vertiefen, und dafür, dass ab Ende Januar wieder Freiwillige aus Deutschland in Khorixas zum Einsatz kommen. Sie bedankten sich laut Mitteilung auch noch einmal für den Gottesdienst in Westerkappeln. „Wir werden den Bericht in der Zeitung darüber mitnehmen und in Khorixas bekannt machen. Der Bericht wurde auch schon übersetzt“, sagte Elias Richter, der in den vergangenen zwei Monaten schon viel von der deutschen Sprache gelernt hat. Er wurde am 10. November übrigens in der Johanneskirche in Lengerich von der namibischen Gastpfarrerin Elisabeth von Francois getauft.

Die Anregung dazu war nach dem Gottesdienst in Westerkappeln am 22. September gegeben worden.

Alle am Besuchsprogramm Beteiligten hoffen nun, dass die gute Zusammenarbeit zwischen Khorixas und Westerkappeln weiter geht, auch vor dem Hintergrund der kreiskirchlichen Partnerschaft zwischen den Kirchenkreisen Otjiwarongo und Tecklenburg.

Die Begleitmusik dazu wird vermittelt durch die Blasinstrumente, die Anfang 2014 in einem Container auf die Reise nach Namibia geschickt werden.

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