Fr., 10.06.2016

Spaß mit Marco Tschirpke im Galerie-Café Lustiges Kontrastprogramm zum Fußballabend

Marco Tschirpke  ist ein intellektueller Spass-Macher und Erfinder der musikalischen Form der „Lapsuslieder“ Foto : Promo/Erik Neumann

Marco Tschirpke  ist ein intellektueller Spass-Macher und Erfinder der musikalischen Form der „Lapsuslieder“ Foto : Promo/Erik Neumann Foto: Promo/Erik Neumann

Westerkappeln - 

„Spaß mit Marco Tschirpke im Galerie-Café statt Ärger über die Abseitsfalle im TV“, will Raimund Beckmann nach eigenen Worten am Sonntag, 12. Juni, auf dem Kulturhof Westerbeck bieten.

„Spaß mit Marco Tschirpke im Galerie-Café statt Ärger über die Abseitsfalle im TV“, will Raimund Beckmann nach eigenen Worten am Sonntag, 12. Juni, auf dem Kulturhof Westerbeck bieten. „Außerdem können ja Kultur-Fans zur 2. Halbzeit auch schon wieder zu Hause sein.“

„Frühling, Sommer, Herbst und Günther“ heißt das Kontrastprogramm zum EM-Spiel Deutschland gegen die Ukraine, das Marco Tschirpke, Träger des deutschen Kabarettpreises, auf die Bühne bringt. „Marco Tschirpke ist als Musikkabarettist der Intellektuelle unter den deutschen Klavierkabarettisten“, schreibt Gunda Bartels vom Tagesspiegel Berlin.

Bei Liveauftritten – wie in Westerbeck – begleitet sich Tschirpke selbst am Klavier: Seine Klavierlieder sind oft äußerst kurz, meist nicht länger als 20 bis 80 Sekunden, ist bei Wikipedia zu lesen. Und weiter: „Diese von ihm ,Lapsuslieder´ genannten Stücke bedeuten im Bereich des Klavierkabarettsongs eine Innovation, obwohl deutlich Bezüge unter anderem zu Hugo Wolf, Hanns Eisler, zu Jazz und Pop erkennbar sind.“ „Die übrige Zeit geht mit Applaus drauf“, ergänzt Raimund Beckmann – einem für Tschirpke „furchtbaren Geräusch.“ Deswegen grätscht er auf der Bühne auch ständig dem frohgemut drauflos klatschenden Publikum in die fahrlässig für legitim gehaltene Sympathiebekundungen.

Tschirpke hat laut Mitteilung an der Folkwang-Hochschule Essen Musiktheorie und Klavier studiert. Mit eigenen Programmen ist er seit zehn Jahren unterwegs, ebenso lange auch in Berlin ansässig und inzwischen mit diversen Kleinkunstpreisen dekoriert.

Insbesondere Tschirpkes virtuoser Klavierstil verleiht seinen Liedern einen autonomen Stellenwert. Seine Auftritte zeichnen sich durch klischeefreie Pointen, hohe Musikalität, ein subtiles Wort-Ton-Verhältnis und den intelligenten Umgang mit den Erwartungen des Publikums aus. Viele Details wirken improvisiert und scheinen aus dem Moment heraus zu entstehen. „Man kann bei ihm nicht sicher sein, was kommt“, freut sich Raimund Beckmann auf die Begegnung.

Der Spaßmacher kommt am Sonntag, 12. Juni, um 19 Uhr auf den Kulturhof. Die Platzbesetzung wird ab 18 Uhr empfohlen, wie auch Platzreservierungen per E-Mail an pro.beck@gmx.de . Der Eintritt kostet 25 Euro.

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