Kart-Turnier des MSC Westerkappeln
Im Geschwindigkeitsrausch

Westerkappeln -

Auch wenn die Bilanz der Westerkappelner Teilnehmer am Kart-Turnier gemischt ausfällt – die Verantwortlichen des MSC zeigten sich zufrieden mit dem Abschneiden der heimischen Fahrer.

Dienstag, 02.05.2017, 13:05 Uhr

Runde um Runde drehten die kleinen Fahrer am vergangenen Wochenende auf dem Parcours im Gartenkamp.
Runde um Runde drehten die kleinen Fahrer am vergangenen Wochenende auf dem Parcours im Gartenkamp. Foto: Heinrich Weßling

Am vergangenen Sonntagmorgen ertönten im Westerkappelner Gartenkamp bei strahlendem Sonnenschein erste Motorengeräusche. Deutliches Zeichen dafür, dass das Kart-Turnier des Motorsportclubs Westerkappeln (MSC) im Begriff war zu starten. Im Fahrerlager war die Spannung förmlich zu spüren.

Nach monatelanger Vorbereitung fand jetzt der erste von acht Wertungsläufen im Bezirk Nord Nordrhein-Westfalen statt, wie Jugendgruppenleiter Uli Henkemeier aus Seeste erläuterte. „Unsere Teilnehmer sind topp vorbereitet. Wir konnten hier in den vergangenen Wochen einige Male trainieren. Mal schauen, ober der Heimvorteil heute für uns spricht“, blickte er optimistisch auf das bevorstehende Rennen.

„Ich habe noch gut geschlafen“, sagte die neunjährige Lotta Dresler , die zusammen mit ihren Zwillingsbruder Finn in der Wertungsgruppe 2 an den Start ging. „Papa und Mama, die beide Mitglied im MSC sind, drücken uns ganz fest die Daumen“, erzählten die beiden jungen Fahrer. „Wir haben zweimal pro Woche geübt. Mal schauen, ob wir am Ende auf einem Podestplatz stehen.“ Finn Dresler landete am Ende auf dem 15. Platz – mit drei Pylonenfehlern im 2. Lauf. Schwester Lotta kam auf Platz 16 mit jeweils einem Pylonenfehler in den beiden Läufen.

Auch Philip Teske ging gelassen ins Rennen. „Mal sehen, was heute geht“, erklärte er. Der Junge landete am Ende auf Platz 32, im ersten Lauf fuhr er eine souveräne 31-iger Zeit mit zwei Pylonenfehlern, im 2. Lauf erhielt er leider 30 Strafsekunden.

Bevor aber die ersten Runden gedreht wurden, besichtigen die jungen Fahrer den Parcours. Jede Kurve, jedes Hindernis und jede Schikane prägten sich die Starter ein. Später, im Kart, ging es nur noch um Zeit und Geschicklichkeit, damit der Parcours möglichst schnell umrundet wurde.

„Bei jedem Kartrennen wird genau vorgeschrieben, welche Hindernisse aufgebaut werden müssen. In welcher Reihenfolge sie stehen müssen, das kann der jeweilige Veranstalter allerdings selbst bestimmen,“ sagte Henkemeier. Rund 300 Pylonen zeigten den 160 Teilnehmern, wo der Weg herlief. In sechs Altersgruppen gingen die Rennfahrer in spe an den Start. Nach einer Aufwärmrunde ging es los. Jede Runde wurde zweimal gefahren, allerdings jeweils in einem anderen Kart.

Für Annett Illmann, die in Westerkappeln Ansprechpartnerin ist für den Jugendkartsport und außerdem stellvertretende Regionalbeauftragte im ADAC Westfalen, war es eine gelungene Auftaktveranstaltung in die Saison 2017, wie sie betonte. „Auch wenn unsere Nachwuchsfahrer nicht ganz vorne gelandet sind, können wir alle ganz zufrieden mit dem Ablauf und der Organisation sein“, betonte sie.

Westerkappeln war zuletzt vor zwei Jahren Veranstalter des Rennens gewesen.

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