Sa., 09.01.2016

Wasserrahmenrichtlinie Gewässer im relativ guten Zustand

Naturnah fließt die Düte (Bild oben) durch die Kommune Westerkappeln. Gudrun Schlett (kleines Bild, Mitte), war auf Einladung der hiesigen landwirtschaftlichen Ortsvereine nach Westerkappeln gekommen. Mit den Vorsitzenden Elke Wieligmann und Hartmut Meyer freute sie sich über eine rege Beteiligung und eine angeregte Diskussion.

Naturnah fließt die Düte (Bild oben) durch die Kommune Westerkappeln. Gudrun Schlett (kleines Bild, Mitte), war auf Einladung der hiesigen landwirtschaftlichen Ortsvereine nach Westerkappeln gekommen. Mit den Vorsitzenden Elke Wieligmann und Hartmut Meyer freute sie sich über eine rege Beteiligung und eine angeregte Diskussion. Foto: Frank Klausmeyer/Dietlind Ellerich

Westerkappeln/Lotte - 

Über eine angeregte Diskussion und nicht zuletzt über den „relativ guten Zustand“ der Gewässer vor Ort freuten sich die Landwirte aus Westerkappeln und Lotte bei einer Info-Veranstaltung mit Referentin Gudrun Schlett.

Von Dietlind Ellerich

Die Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) war das Thema einer Informationsveranstaltung, zu der die landwirtschaftlichen Ortsvereine Westerkappeln-Velpe und Lotte-Wersen jetzt interessierte Landwirte und Grundstücksbesitzer eingeladen hatten.

Über eine gute Resonanz mit rund 35 Teilnehmern, eine angeregte Diskussion und nicht zuletzt über den „relativ guten Zustand“ der Gewässer vor Ort freuten sich die Veranstalter und die Referentin Gudrun Schlett.

Schlett, Beraterin WRRL-Oberflächengewässer in der Kreisstelle Coesfeld/Recklinghausen der Landwirtschaftskammer NRW, informierte über die WRRL, die seit dem Jahr 2000 nationales Recht ist und die chemische und ökologische Verbesserung des Grundwassers und der Oberflächengewässer zum Ziel hat.

Nach dem Motto „Die Gewässer sollen wieder gut werden“ gehe es um die Frage, wie man unerwünschte Stoffe wie Schwermetalle, Arzneimittel oder Süßstoffe von den Gewässern fernhalten könne, letztlich darum, Maßnahmen zu ergreifen, die Gewässer naturnah zu machen, erklärte Schlett im Gespräch mit unserer Zeitung.

Mit der Einhaltung von bestimmten Abständen zu den Gewässern, der Anlage von Uferrandstreifen und der Ergreifung von Maßnahmen zur Erosionsverhinderung könne die Landwirtschaft ihren Beitrag zur Erreichung des angestrebten Ziels leisten, betonte die Fachfrau.

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