Do., 21.01.2016

Kiku zeigt „Pettersson und Findus“ Klassiker liebevoll inszeniert

Die Westerkappelner Kinderkultur  startete mit dem Theater Con Cuore und der Inszenierung „Wie Findus zu Pettersson kam“ ins Jahr 2016.

Die Westerkappelner Kinderkultur  startete mit dem Theater Con Cuore und der Inszenierung „Wie Findus zu Pettersson kam“ ins Jahr 2016. Foto: Dietlind Ellerich

Westerkappeln - 

Ein Klassiker der Kinderbuch-Literatur ist am Mittwoch beim Kinderkulturprogramm auf die Bühne gebracht worden: Das Theater Con Cuore bot eine liebevolle Inszenierung von „Pettersson und Findus“.

Von Dietlind Ellerich

Den kauzigen alten Pettersson und seinen niedlichen quirligen Kater Findus, die in der Einöde zwischen Wohnhaus, Hühnerstall und Tischlerschuppen ein beileibe nicht immer beschauliches Leben führen, kennt jeder. Nicht nur Kinder lieben die Geschichten um das ungleiche Paar. Auch im fortgeschrittenen Alter vertiefen sich Bücherfans noch gerne in die liebevollen Zeichnungen und Texte des Schweden Sven Nordqvist.

Als Opa Sven taucht der Kinderbuchautor in der Inszenierung des Theaters Con Cuore aus dem hessischen Schlitz am Mittwoch auf der Bühne des Schulzentrums auf. Er ist ziemlich verzweifelt, weil sein Kater weggelaufen ist. Gemeinsam mit Gundula Sammer aus der Tierpension und den kleinen und großen Fans der Westerkappelner Kinderkultur im Publikum machen sich die Figuren- und Schauspieler Virginia & Stefan P. Maatz auf die Suche und kommen nicht nur Svens Kater auf die Spur, sondern erzählen auch „Wie Findus zu Pettersson kam“.

Frei nach dem gleichnamigen Buch und anderen Abenteuern der beiden dicken Freunde agieren die Akteure auf der Bühne und nutzen dabei die gesamte Palette der Darstellungskunst. Als Schauspieler überzeugen Virginia & Stefan P. Maatz ebenso wie als Figurenspieler, die den alten bedächtigen Pettersson und den ungeduldigen und blitzschnellen Findus auf wunderbare Weise zum Leben erwecken, oder im Schattenspiel die traute Zweisamkeit des Duos am Ende eines langen ereignisreichen Tages zeigen.

Die kleinen Zuschauer kennen die Geschichten von Sven Nordqvist, das wird schnell klar, als ein paar Mädchen in der ersten Reihe fleißig tuscheln. Klar wissen sie, was in der Kiste ist, die Petterssons Nachbarin Beda Andersson dem alten Mann ins Haus schickt. Auch dass der winzig kleine Kater, der zunächst ein wenig schüchtern aus seinem Behältnis hervor lugt, zum properen Draufgänger wird, der den alten Kauz ganz schön auf Trab hält, überrascht sie keineswegs.

Und veräppeln lassen sich die Kinder schon gar nicht. Dass da auf der Bühne nicht wirklich Pfannkuchenteig für die Geburtstagstorte angerührt wird, ist für sie klar. „In der Schüssel ist nichts drin“, kommen sie dem Geschehen auf der Bühne schnell auf die Schliche.

Erstaunlich ist allerdings, dass sie nicht nur dem alten Pettersson verraten, dass sich sein kleiner Kumpel in der Kiste versteckt hat, sondern dass sie auch dem Raubtier und Hühnerfresser Dachs helfen, Findus und die Hühner zu finden.

Froh sind aber doch alle, dass am Ende alles gut wird, dass Opa Sven weiß, wo er nach seinem Kater suchen muss, und dass Pettersson und Findus am Abend gemütlich am Tisch sitzen und den Tag ausklingen lassen.

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