Do., 21.01.2016

Gesamtschule Lotte-Westerkappeln richtet Robotik-Wettbewerb aus „Das ist eine große Sache für uns“

Junge Ingenieure sind quasi die Mädchen und Jungen der Gesamtschule, die im Profilkursus Robotik lernen. Über das große Interesse und Engagement seiner Schüler freut sich auch Lehrer Thorsten Freese (rechts), nicht zuletzt deshalb organisiert der Pädagoge vorort den Regionalentscheid des internationalen Wettbewerbs.

Junge Ingenieure sind quasi die Mädchen und Jungen der Gesamtschule, die im Profilkursus Robotik lernen. Über das große Interesse und Engagement seiner Schüler freut sich auch Lehrer Thorsten Freese (rechts), nicht zuletzt deshalb organisiert der Pädagoge vorort den Regionalentscheid des internationalen Wettbewerbs. Foto: Karin C. Punghorst

Westerkappeln - 

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: Am 21. Mai findet in der Gesamtschule Lotte-Westerkappeln der Regionalwettbewerb der „World-Robot-Olympiad“ statt. Das Anmeldeverfahren ist angelaufen. „Das ist eine große Sache für uns. Wir freuen uns darauf“, sagt Thorsten Freese.

Von Karin C. Punghorst

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: Am 21. Mai findet in der Gesamtschule Lotte-Westerkappeln der Regionalwettbewerb der „World-Robot-Olympiad“ statt. Das Anmeldeverfahren ist angelaufen. In der Schule haben Schüler und Lehrer die Planungen für die Veranstaltung aufgenommen.

„Das ist eine große Sache für uns. Wir freuen uns darauf“, sagt Thorsten Freese. Der Lehrer unterrichtet die Fächer Technik, Mathe, Naturwissenschaften und Informatik. Gemeinsam mit Kollege Jens Schütte gibt er den Profilkursus „Robotik“ an der Gesamtschule.

Im vergangenen Jahr haben sich einige Gesamtschüler erstmals an dem internationalen Robotik-Wettbewerb beteiligt und sich durch ihr gutes Abschneiden beim Regionalwettbewerb in Stadtlohn sogar für den Deutschlandentscheid in Dortmund qualifiziert.

Anmeldeverfahren

Bis zum 29. Februar läuft noch das Anmeldeverfahren zur internationalen Roboterwettbewerb (World Robot Olympiad). Die Gesamtschule Lotte-Westerkappeln ist einer von bundesweit 27 Ausrichtern der Regionalentscheide.Die Teams können sich für das Deutschlandfinale im Juni in Ludwigshafen qualifizieren. Das Weltfinale findet im November in Neu-Delhi statt.Teilnehmen können Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 19 Jahren. In Westerkappeln wird die „Regular Category“ ausgetragen.Ein Team mit maximal drei Mitgliedern tritt in einer der drei Altersklassen „Elementary“, „Junior“, „Senior“ an. Bei der „Regular Category“ fährt ein maximal 25x25x25 Zentimeter großer Roboter über einen rund zwei Quadratmeter großen Parcours und löst verschiedene Aufgaben. Dabei müssen die Teams ihren Roboter am Wettbewerbstags neu zusammenbauen und auf eine Überraschungsaufgabe reagieren. Die Bewerbung ist ausschließlich online im Internet möglich.Thorsten Freese, Lehrer an der Gesamtschule und maßgeblich für die Organisation des Wettbewerbs zuständig, rechnet damit, dass sich in Westerkappeln vornehmlich Teams aus dem Münster- und dem Osnabrücker Land anmelden.Aber auch ein Teilnehmer aus den Niederlanden habe sich bereits angekündigt.Am 1. Februar wird auf der Website des internationalen Wettbewerbs die Aufgabenstellung bekannt gegeben. 

Unter anderem wegen der gelungenen Premiere und nicht zuletzt auch, weil die Mädchen und Jungen eine große Begeisterung für die Robotik hegen, haben sich die beiden Pädagogen schon im vergangenen Jahr dazu entschieden, sich als Ausrichter einzubringen.

Das Themenfeld Robotik kommt bei den Schülern gut an. Die Nachfrage an dem Profilkurs ist stark. Die Disziplin hat das Potenzial, zu einem Schwerpunkt der noch jungen Gesamtschule zu avancieren.

Robotik umfasst sowohl Elemente des Ingenieurwesens als auch der Informatik. Die Roboter werden mit Legosteinen gebaut. Entwickelt werden mechanische Konstruktionen und Antriebe. Dafür müssen die Schüler auch Schaltsysteme am Computer programmieren.

Dem Wettbewerb im kommenden Mai sollen weitere folgen. Eine Kooperation mit der Hochschule Osnabrück, ebenfalls ein Austragungsort des Wettbewerbs, nimmt zurzeit konkrete Formen an. Bei zukünftigen Veranstaltungen ist es für den Pädagogen Freese denkbar und wünschenswert, dass sich parallel auch Firmen aus der IT-Branche in der Schule präsentieren. Das bringe – mit Blick auf die Berufswahl – Vorteile für Schüler und hiesige Unternehmen mit sich.

Doch das ist noch Zukunftsmusik. Jetzt gilt es erstmal, den Regionalwettbewerb im Mai gut über die Bühne zu bringen. „Dass ist eine Herausforderung, der wir uns gerne stellen“, freut sich Freese. Maximal 90 Kinder und Jugendliche (siehe Infokasten) wird das Teilnehmerfeld umfassen. Die Veranstaltung ist öffentlich. Es ist durchaus üblich, dass die Mannschaften von ihren Fans begleitet und angefeuert werden.

Das bedeutet für die Organisatoren, dass sie für eine entsprechende Infrastruktur sorgen müssen. „Wahrscheinlich wird die Mensa öffnen“, sagt Freese, schließlich muss der Ausrichter auch für eine gute Verpflegung sorgen. Organisiert werden müssen zudem qualifizierte Schiedsrichter. Da kommt einiges auf die beiden Lehrer zu, aber nichts, was nicht zu schaffen wäre, ist Freese zuversichtlich: „Wir werden das gut hinbekommen.“

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