So., 24.01.2016

16. Grünkohlessen der CDU Westerkappeln Lange Unterhosen sorgen für Heiterkeit

Rund 120 Mitglieder und Freunde der CDU ließen sich den Grünkohl im „Langenbrücker Hof“ schmecken. Unter den Gästen war auch Landrat Dr. Klaus Effing (im Hintergrund am Rdenerpult).,

Rund 120 Mitglieder und Freunde der CDU ließen sich den Grünkohl im „Langenbrücker Hof“ schmecken. Unter den Gästen war auch Landrat Dr. Klaus Effing (im Hintergrund am Rdenerpult)., Foto: Nicole Degutsch

Westerkappeln - 

Unter dem Motto „Politik und Dönekes“ stand das 16. Grünkohlessen des CDU-Ortsvereins Westerkappeln am Freitagabend im „Langenbrücker Hof“. Lange Unterhosen sorgen dabei mehrfach für Heiterkeit.

Von Nicole Degutsch

Unter dem Motto „Politik und Dönekes“ stand das 16. Grünkohlessen des CDU-Ortsvereins Westerkappeln am Freitagabend im „Langenbrücker Hof“. Ralf Najorka, der seit einem Jahr als Ortsvorsitzender im Amt ist und sich selbst in seiner kurzen Begrüßung als „politischen Novizen“ bezeichnete, freute sich über die 120 erschienenen „Freunde und Gäste“, unter ihnen auch der Ostercappelner Bürgermeister Rainer Ellermann.

Najorka betonte, dass es an diesem Abend, auch bei den geladenen Rednern – Bürgermeisterin Annette Große-Heitmeyer und Landrat Dr. Klaus Effing – nicht um pure Politik, sondern vor allem um geselliges Beisammensein, das „grüne Gemüse“ und Dönekes gehe solle. Um danach eine Anekdote zum Besten zu geben, wie er als Steppke bei winterlichen Temperaturen auf Geheiß der Mutter wollene Unterhosen tragen musste. Der Schulweg – die Älteren erinnern sich gewiss, musste früher meist noch zu Fuß oder mit dem Fahrrad bewältigt werden..

Amüsiert nahmen auch die „Nachredner“ dieses Thema auf. Annette Große-Heitmeyer etwa erzählte augenzwinkernd, wie ihr Sohn in diesen Tagen trotz ständigen Ermahnens den Schulbus verpasste, um dann bei Minus sechs Grad den Schulweg zähneknirschend per Fahrrad anzutreten hatte. Begleitet von den mütterlichen Worten: „Das gibt ´nen guten Teint!“ Wollene Unterhosen wären hier wohl ein Segen gewesen. Und selbst Klaus Effing gab zu, diese Art des Beinkleids aus Kindertagen zu kennen, was im Saal zu großer Heiterkeit führte.

Aber es wurden auch durchaus Fakten vorgetragen. So gab Große-Heitmeyer einen Rückblick aufs vergangene Jahr, mit der Installierung der 24 Stunden-Rettungswache im ehemaligen DRK-Heim an der Bullerteichstraße. Sie dankte der Feuerwehr, die mit der Rettungswache zusammengerückt sei. Mit der Übergabe des neuen Feuerwehrautos gebe es auch mehr Sicherheit für die Kameraden.

Sie dankte der neuen Schulleiterin der (auslaufenden) Realschule, Bettina Weiss, für ihr Engagement und erinnerte an den Besuch der Delegation aus Namibia. Auch die Eröffnung der neuen Supermärkte an der Heerstraße nannte sie eine positive Entwicklung in Westerkappeln.

Zum Thema Flüchtlinge machte die Bürgermeisterin deutlich, dass sie Gemeinderat und Verwaltung noch mehr in die Pflicht nehmen wolle, noch einmal auf den Haushalt zu blicken. „Wir haben es bis jetzt geschafft, die Flüchtlinge adäquat unterzubringen, ohne auf öffentliche Gebäude ausweichen zu müssen, sagte Große-Heitmeyer, die zu bedenken gab, „dass die Flüchtlinge nicht aus Langeweile zu uns kommen, sondern aus purer Angst ums Überleben.“

Im Anschluss blickte Landrat Klaus Effing auf rund 100 Tage Amtszeit zurück. Er bedankte sich bei allen im Saal für die Unterstützung, die er hierfür erfahren habe. Als Themen für das laufende Jahr nannte Effing die positive Entwicklung des Haushalts (die Kreisumlage ist leicht gesunken), das Ziel der Verhinderung der Schließung des Krankenhauses im Südkreis. Und natürlich erwähnte auch Effing die Flüchtlingssituation: „Das ist ein Thema, das uns noch mehrere Jahre, wenn nicht Jahrzehnte beschäftigen wird.“ Und weiter: „Bei diesem Thema muss sich Europa zusammenraufen.“

Danach: Applaus für die Redner und Grünkohl satt für alle im Saal. Nach dem offiziellen Teil wurde Grit Winkler als neue Grünkohlkönigin proklamiert und die „Disco-Oma“ strapazierte bei ihrem Aufritt auf Plattdeutsch die Lachmuskeln. Und (Zufall?): Auch sie sprach über Unterhosen.

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