Mo., 25.01.2016

Straßensanierungsprogramm Landesmittel fließen auch nach Westerkappeln und Lotte

Die Fahrbahnschäden auf der Ibbenbürener Straße sind unübersehbar. Auf einem Teilstück der L 501 sollen sie in diesem Jahr beseitigt werden.

Die Fahrbahnschäden auf der Ibbenbürener Straße sind unübersehbar. Auf einem Teilstück der L 501 sollen sie in diesem Jahr beseitigt werden. Foto: Frank Klausmeyer

Westerkappeln/Lotte - 

Mehr als 115 Millionen Euro will das Land Nordrhein-Westfalen dieses Jahr in die Sanierung seiner Straßen stecken. Auch Westerkappeln und Lotte profitieren davon.

Von Frank Klausmeyer

Mehr als 115 Millionen Euro will das Land Nordrhein-Westfalen dieses Jahr in die Sanierung seiner Straßen stecken. Das seien etwa 15 Millionen Euro mehr als 2015, erklärt der hiesige Landtagsabgeordnete Frank Sundermann (SPD). Von den aufgestockten Mitteln profitiere insbesondere die Gemeinde Lotte.

Dort soll der Radweg entlang der Osnabrücker Straße (Landstraße 501) auf einem 1,5 Kilometer langen Teilstück erneuert werden. Der Abschnitt beginnt – von Alt-Lotte kommend gesehen – hinter der Brücke über die Autobahn 1 und endet an der niedersächsischen Landesgrenze, teilt der zuständige Landesbetrieb Straßen NRW auf WN-Nachfrage mit. Rund 100 000 Euro stehen dafür zur Verfügung.

Während dieser Radweg aufgrund der aufgestockten Mittel zusätzlich in das Instandhaltungsprogramm gerutscht ist, war der Ausbau der Ibbenbürener Straße – ebenfalls L 501 – vom Kreisverkehr Meese bis zum Kreisel Botterbusch ohnehin geplant, berichtet Straßen NRW. Diese Strecke ist 2,2 Kilometer Land. 250 000 Euro stehen für die Sanierung der Fahrbahn zur Verfügung.

Wann genau beide Maßnahmen umgesetzt werden, sei noch nicht klar. Ausschreibung und Durchführung sollten aber auf jeden Fall dieses Jahr erfolgen, berichtet der Landesbetrieb mit. Auch die Fahrbahn westlich des Kreisverkehrs Meese befindet sich in durchaus sanierungsbedürftigem Zustand. Eine Erneuerung sei aber derzeit nicht vorgesehen, so ein Sprecher von Straßen NRW. „Unsere Mittel sind begrenzt. Wir müssen schauen, was sonst noch kaputt ist.“

Darauf weist auch Frank Sundermann hin: „Der Zustand unserer Landesstraßen ist an vielen Stellen immer noch besorgniserregend, weshalb der Erhalt auch weiterhin Vorrang vor dem Neubau haben muss.“ Mit einer Rekordsumme von 115,5 Millionen Euro setze die Landesregierung ihre Politik für den Erhalt der Straßenverkehrsinfrastruktur aber konsequent fort. „Dafür haben wir uns erfolgreich während der Haushaltsberatungen für 2016 eingesetzt. Mit unserer Straßenbaupolitik haben wir dafür gesorgt, dass das Geld für die Erhaltung von Landesstraßen seit Regierungsantritt 2010 von 73 Millionen Euro schrittweise auf 115,5 Millionen Euro erhöht worden ist“, betont der SPD-Landtagsabgeordnete.

Die Landesregierung wolle damit sicherstellen, dass sich das Landesstraßennetz nicht noch weiter verschlechtere. Der Investitionsrückstau für das insgesamt 12 800 Kilometer lange Landesstraßennetz mit seinen zahlreichen Brücken werde mittelfristig aufgelöst. Der Grundsatz „Erhalt vor Neubau“ bleibe daher auch in den kommenden Jahren das oberste Ziel der Verkehrsinfrastrukturpolitik, so Sundermann.

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