Mo., 08.02.2016

155 Anmeldungen für die Gesamtschule Lotte-Westerkappeln Dienstag wird gelost

Erstmals werden die Fünftklässler der Gesamtschule Lotte-Westerkappeln nach den Sommerferien in der ehemaligen Gemeinschaftshauptschule Lotte in Wersen eingeschult. Schulleiter Manfred Stalz (kleines Bild) freut sich über stabile Anmeldezahlen aus den beiden Kommunen.

Erstmals werden die Fünftklässler der Gesamtschule Lotte-Westerkappeln nach den Sommerferien in der ehemaligen Gemeinschaftshauptschule Lotte in Wersen eingeschult. Schulleiter Manfred Stalz (kleines Bild) freut sich über stabile Anmeldezahlen aus den beiden Kommunen. Foto: Jannik Zeiser/Frank Klausmeyer

Westerkappeln - 

Am Freitagabend endete die Anmeldefrist für die Gesamtschule Lotte-Westerkappeln. Erstmals werden die Fünftklässler nach den Sommerferien nicht in Westerkappeln, sondern in Wersen eingeschult. Ob diese Zweipoligkeit Auswirkungen auf das Anmeldeverhalten der Eltern gehabt hat – auf diese und andere Fragen der WN-Redakteure Karin Punghorst und Michael Baar antwortet Schulleiter Manfred Stalz.

Wie viele Anmeldungen liegen vor?

Manfred Stalz: 155 Kinder sind angemeldet worden.

Hatten Sie mit mehr Anmeldungen gerechnet?

Manfred Stalz: Durch den neuen Standort waren wir unsicher, ob sich das auf die Anmeldezahl auswirkt. Jetzt sind wir froh über diese Zahl und sehen darin auch ein klares Signal für die Standorte Westerkappeln und Wersen.

Gegenüber dem vergangenen Jahr ist die Zahl der Anmeldungen leicht gesunken?

Manfred Stalz: Wir hatten zwölf Anmeldungen mehr, alle aus Mettingen. Diese Entwicklung verwundert uns für den Standort Wersen nicht, weil Schüler aus Mettingen ja in Westerkappeln den Bus wechseln müssten.

Aus welchen Orten kommen die Anmeldungen?

Manfred Stalz: 71 Kinder aus Westerkappeln, 82 Kinder aus Lotte und zwei Kinder aus Mettingen. Dass die Zahlen aus Westerkappeln und Lotte für die Gesamtschule in etwa gleich groß sind, freut uns sehr.

Hatten Sie mit Anmeldungen aus Tecklenburg oder Lengerich gerechnet?

Manfred Stalz: Nein, da es auch im vergangenen Jahr keine Anmeldungen aus diesen Orten gab.

Haben die beiden Schüler aus Mettingen einen Platz sicher?

Manfred Stalz: Die Bedingungen sind für alle gleich. Das heißt, auch Kinder aus Mettingen haben nicht automatisch einen Platz sicher.

Wie viele der angemeldeten Mädchen und Jungen haben eine Empfehlung fürs Gymnasium, für die Realschule beziehungsweise für die Hauptschule?

Manfred Stalz: Wir haben das nicht statistisch erfasst, da es für die Aufnahme an der Gesamtschule keine Rolle spielt. Viel interessanter sind für uns die Zeugnisnoten sowie die schriftlichen Gutachten der Grundschulen, die wir ausführlich studieren.

Wie erreichen Sie eine ausgewogene Mischung der einzelnen Schulzweige an der Gesamtschule?

Manfred Stalz: Wir bilden nach Durchschnittsnoten der Grundschulen drei Leistungskategorien und sorgen durch ein Losverfahren dafür, dass alle Leistungsgruppen gleichmäßig vertreten sind.

Wie gliedern sich diese Leistungsstufen?

Manfred Stalz: Die erste Gruppe sind Durchschnittsnoten besser als 2,3, die zweite Gruppe liegt zwischen 2,3 und 2,6, die dritte Gruppe unter 2,7 im Notendurchschnitt.

Welche und wie viele Namen kommen in den Lostopf?

Manfred Stalz: Grundsätzlich ausgenommen vom Losverfahren sind zum einen die Geschwisterkinder und zum anderen die Kinder mit einem sonderpädagogischen Förderbedarf. Alle anderen müssen grundsätzlich ins Losverfahren entsprechend der drei Leistungskategorien.

Wie viele Kinder haben ihren Platz schon sicher?

Manfred Stalz: 29 Mädchen und Jungen. 13 haben einen sonderpädagogischen Förderbedarf, 16 sind Geschwisterkinder.

Bleiben 116 Namen im Lostopf?

Manfred Stalz: Zehn weniger. Da wir 13 Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf haben, sind es rechnerisch mehr als zwei Kinder pro Klasse. Das Land als Gesetzgeber schreibt in solchen Fällen vor, dass die Zahl der Kinder pro Klasse von 29 auf 27 zu senken ist. In den ersten beiden Jahrgängen haben wir weniger Kinder mit Förderbedarf.

Die Namen kommen alle in einen Topf und dann wird gelost?

Manfred Stalz: Wir achten auch auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Mädchen und Jungen. 69 Mädchen und 86 Jungen sind angemeldet worden. Die Chancen für Mädchen sind also etwas besser.

Wann bekommen die Familien die Benachrichtigung, ob ihr Kind angenommen worden ist oder nicht?

Manfred Stalz: Wir nehmen am Dienstag die Auslosung vor, am Mittwoch gehen dann die Bescheide für alle Kinder raus.

Leserkommentare

Google-Anzeigen

Mehr zum Thema

karriere.ms Anzeigen

Ihr Jobportal für unbefristete und befristete Stellenangebote aus dem Münsterland

Anzeige


http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/3795805?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F188%2F