„Tag des Motorsports“ – Musikfest – Kürbis- und Bauernmarkt
Super-Sonntag in Westerkappeln

Westerkappeln -

Der „Tag des Motorsports“, das Musikfest der evangelischen Kirchengemeinde und der gleichzeitige Kürbis- und Bauernmarkt bescherten dem Westerkappelner Ortskern am 1. Oktober einen riesigen Besucherandrang. Nicht zuletzt das spätsommerliche Wetter sorgten für einen Super-Sonntag.

Sonntag, 01.10.2017, 18:10 Uhr

75 Teilnehmer der 12. Oldtimer-Rallye schickte Martin Görtemöller am Sonntag auf die Reise. Voller geht´s kaum: In der verkehrsberuhigten Zone drängten sich die Besucher durch die Straßen. Afrikanische Lebensfreude versprühte die Uitani Brass Band aus Khorixas. Vor der Bühne tummelten sich beim Musikfest mal viele und mal weniger Zuhörer.  
75 Teilnehmer der 12. Oldtimer-Rallye schickte Martin Görtemöller am Sonntag auf die Reise. Voller geht´s kaum: In der verkehrsberuhigten Zone drängten sich die Besucher durch die Straßen. Afrikanische Lebensfreude versprühte die Uitani Brass Band aus Khorixas. Vor der Bühne tummelten sich beim Musikfest mal viele und mal weniger Zuhörer.   Foto: Frank Klausmeyer

Martin Görtemöller hat einen guten Draht zu Claudia Kleinert. Nach einem verregneten Samstag werde am 1. Oktober die Sonne strahlen, habe die ARD-Wetterfee ihm versprochen, verriet der stellvertretende Vorsitzende des Motorsportclubs (MSC) Westerkappeln mit einem Augenzwinkern. Das schon spätsommerliche Wetter war auf jeden Fall das i-Tüpfelchen auf einen Super-Sonntag in Westerkappeln. Der „Tag des Motorsports“, das Musikfest der evangelischen Kirchengemeinde und der gleichzeitige Kürbis- und Bauernmarkt bescherten dem Ortskern einen riesigen Besucherandrang.

Während die evangelische Gemeinde in der Stadtkirche Erntedank-Gottesdienst in die Stadtkirche mit den Landfrauen und der Uitani Brass Band aus Khorixas (Namibia) feierten, fuhren am Rathaus automobile Träume vor. Zum Auftakt des Motorsporttages schickte der MSC die Teilnehmer der Oldtimerrallye auf die gut 70 Kilometer lange Orientierungsreise durchs nördliche Tecklenburger Land, mittlerweile die zwölfte Ausfahrt dieser Art, die der MSC auf die Beine gestellt hat.

Martin Görtemöller, der einmal mehr den Start moderierte, blieb zunächst allerdings ziemlich wortkarg – aus technischen Gründen. Die Lautsprecheranlage hatte einen Kurzschluss. Nachdem MSC-Vorsitzender Jürgen Meyer das Problem behoben hatte, wusste Görtemöller fast zu jedem Teilnehmer eine kleine Geschichte zu erzählen.

66 Autos und neun Motorräder waren insgesamt dabei. Mit dem ältesten Wagen fuhr Anja Staperfeld aus Osnabrück vor: ein Rolls-Royce Twenty Baujahr 1927. Das etwa zwei Tonnen schwere Monstrum wird gerade einmal von einem 45 PS-Motor angetrieben. Mehr als Tempo 70 ist damit nicht drin. Vielleicht erklärt dies, warum der von Anja Staperfeld geschätzte Wert des Wagens  zwischen 40 000 und 60 000 Euro für so ein Fahrzeug noch relativ moderat erscheint.

12. Oldtimer-Rallye des MSC Westerkappeln

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  • 75 Teilnehmer gingen bei der 12. Oldtimer-Rallye des MSC Westerkappeln an den Start. Foto: Frank Klausmeyer
  • 75 Teilnehmer gingen bei der 12. Oldtimer-Rallye des MSC Westerkappeln an den Start. Foto: Frank Klausmeyer
  • 75 Teilnehmer gingen bei der 12. Oldtimer-Rallye des MSC Westerkappeln an den Start. Foto: Frank Klausmeyer
  • 75 Teilnehmer gingen bei der 12. Oldtimer-Rallye des MSC Westerkappeln an den Start. Foto: Frank Klausmeyer
  • 75 Teilnehmer gingen bei der 12. Oldtimer-Rallye des MSC Westerkappeln an den Start. Foto: Frank Klausmeyer
  • 75 Teilnehmer gingen bei der 12. Oldtimer-Rallye des MSC Westerkappeln an den Start. Foto: Frank Klausmeyer
  • 75 Teilnehmer gingen bei der 12. Oldtimer-Rallye des MSC Westerkappeln an den Start. Foto: Frank Klausmeyer
  • 75 Teilnehmer gingen bei der 12. Oldtimer-Rallye des MSC Westerkappeln an den Start. Foto: Frank Klausmeyer
  • 75 Teilnehmer gingen bei der 12. Oldtimer-Rallye des MSC Westerkappeln an den Start. Foto: Frank Klausmeyer
  • 75 Teilnehmer gingen bei der 12. Oldtimer-Rallye des MSC Westerkappeln an den Start. Foto: Frank Klausmeyer
  • 75 Teilnehmer gingen bei der 12. Oldtimer-Rallye des MSC Westerkappeln an den Start. Foto: Frank Klausmeyer
  • 75 Teilnehmer gingen bei der 12. Oldtimer-Rallye des MSC Westerkappeln an den Start. Foto: Frank Klausmeyer
  • 75 Teilnehmer gingen bei der 12. Oldtimer-Rallye des MSC Westerkappeln an den Start. Foto: Frank Klausmeyer
  • 75 Teilnehmer gingen bei der 12. Oldtimer-Rallye des MSC Westerkappeln an den Start. Foto: Frank Klausmeyer
  • 75 Teilnehmer gingen bei der 12. Oldtimer-Rallye des MSC Westerkappeln an den Start. Foto: Frank Klausmeyer
  • 75 Teilnehmer gingen bei der 12. Oldtimer-Rallye des MSC Westerkappeln an den Start. Foto: Frank Klausmeyer
  • 75 Teilnehmer gingen bei der 12. Oldtimer-Rallye des MSC Westerkappeln an den Start. Foto: Frank Klausmeyer
  • 75 Teilnehmer gingen bei der 12. Oldtimer-Rallye des MSC Westerkappeln an den Start. Foto: Frank Klausmeyer
  • 75 Teilnehmer gingen bei der 12. Oldtimer-Rallye des MSC Westerkappeln an den Start. Foto: Frank Klausmeyer
  • 75 Teilnehmer gingen bei der 12. Oldtimer-Rallye des MSC Westerkappeln an den Start. Foto: Frank Klausmeyer
  • 75 Teilnehmer gingen bei der 12. Oldtimer-Rallye des MSC Westerkappeln an den Start. Foto: Frank Klausmeyer
  • 75 Teilnehmer gingen bei der 12. Oldtimer-Rallye des MSC Westerkappeln an den Start. Foto: Frank Klausmeyer
  • 75 Teilnehmer gingen bei der 12. Oldtimer-Rallye des MSC Westerkappeln an den Start. Foto: Frank Klausmeyer
  • 75 Teilnehmer gingen bei der 12. Oldtimer-Rallye des MSC Westerkappeln an den Start. Foto: Frank Klausmeyer
  • 75 Teilnehmer gingen bei der 12. Oldtimer-Rallye des MSC Westerkappeln an den Start. Foto: Frank Klausmeyer
  • 75 Teilnehmer gingen bei der 12. Oldtimer-Rallye des MSC Westerkappeln an den Start. Foto: Frank Klausmeyer
  • 75 Teilnehmer gingen bei der 12. Oldtimer-Rallye des MSC Westerkappeln an den Start. Foto: Frank Klausmeyer

Für „nur“ etwa die Hälfte wäre der Mercedes 220 von Michael Bester zu kriegen, wenn er ihn denn verkaufen wollte. Daran verschwendet der Oldtimer-Freund aus Lengerich (Emsland) – wie sein Auto Baujahr 1962 – aber keinen Gedanken. Von dem Fahrzeug (damaliger Neupreis 22 000 Euro), dessen Innenraum in feinstem Holz und Leder gestaltet ist, seien nur 24 000 Exemplare gebaut worden, berichtet Bester. Nur ein Bruchteil dürfte noch auf den Straßen unterwegs sein.

Ein echter Hingucker ist der Ford Torino von Thorsten Robrahn aus Lotte-Büren. Er hat den US-Straßenkreuzer (Baujahr 1969, 5,8 Liter, knapp 300 PS) zum „Fire Chief“-Wagen aufgemöbelt. „Polizeiwagen gibt es ja genug“, erzählt er schmunzelnd.

In das Starterfeld hatten sich auch dieses Mal etliche Youngtimer eingereiht, die wie ein Ford Capri oder VW Scirocco zwar noch keine Schnauferl sind, aber mit einem Herstellungsdatum von vor über 30 Jahren im Straßenbild schon zu ziemlichen Raritäten gehören.

Noch während des Rallye-Starts füllte sich die verkehrsberuhigte Zone im Ortskern, auf die die Interessengemeinschaft Handel und Gewerbe (IHGW) den Kürbis- und Bauernmarkt dieses Mal beschränkt hatte. Mit rund 30 fliegenden Händlern und Infoständen zeigte sich Geschäftsfrau Cornelia Kartlücke sehr zufrieden. Die Geschäfte waren natürlich verkaufsoffen. Schon in der Mittagszeit drängten sich die Besucher durch die Kreuzstraße, Große Straße und Bahnhofstraße.

Kürbis- und Bauernmarkt in Westerkappeln

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  • Der Kürbis- und Bauernmarkt in Westerkappeln lockte Besucher in Scharen in den Ortskern. Foto: Frank Klausmeyer
  • Der Kürbis- und Bauernmarkt in Westerkappeln lockte Besucher in Scharen in den Ortskern. Foto: Frank Klausmeyer
  • Der Kürbis- und Bauernmarkt in Westerkappeln lockte Besucher in Scharen in den Ortskern. Foto: Frank Klausmeyer
  • Der Kürbis- und Bauernmarkt in Westerkappeln lockte Besucher in Scharen in den Ortskern. Foto: Frank Klausmeyer
  • Der Kürbis- und Bauernmarkt in Westerkappeln lockte Besucher in Scharen in den Ortskern. Foto: Frank Klausmeyer
  • Der Kürbis- und Bauernmarkt in Westerkappeln lockte Besucher in Scharen in den Ortskern. Foto: Frank Klausmeyer
  • Der Kürbis- und Bauernmarkt in Westerkappeln lockte Besucher in Scharen in den Ortskern. Foto: Frank Klausmeyer
  • Der Kürbis- und Bauernmarkt in Westerkappeln lockte Besucher in Scharen in den Ortskern. Foto: Frank Klausmeyer
  • Der Kürbis- und Bauernmarkt in Westerkappeln lockte Besucher in Scharen in den Ortskern. Foto: Frank Klausmeyer
  • Der Kürbis- und Bauernmarkt in Westerkappeln lockte Besucher in Scharen in den Ortskern. Foto: Frank Klausmeyer
  • Der Kürbis- und Bauernmarkt in Westerkappeln lockte Besucher in Scharen in den Ortskern. Foto: Frank Klausmeyer
  • Der Kürbis- und Bauernmarkt in Westerkappeln lockte Besucher in Scharen in den Ortskern. Foto: Frank Klausmeyer
  • Der Kürbis- und Bauernmarkt in Westerkappeln lockte Besucher in Scharen in den Ortskern. Foto: Frank Klausmeyer
  • Der Kürbis- und Bauernmarkt in Westerkappeln lockte Besucher in Scharen in den Ortskern. Foto: Frank Klausmeyer

Auf ein eigenes Rahmenprogramm hatte die IHGW dieses Mal verzichtet. Dafür hatten ja der MSC und die evangelische Gemeinde auf dem Kirchplatz schließlich zur Genüge gesorgt.

Dort gab es so etwas wie das Kontrastprogramm zur Oldtimerrallye, denn mit Elektroautos der Hersteller VW, BMW und Tesla wurde Fahrzeuge präsentiert, denen die Zukunft gehören soll.

Eine große Vergangenheit hat indes der Skoda Octavia, den Volker Piepmeyer aus Altenberge auf dem Kirchplatz vorstellte. Der Rennwagen (300 PS, in drei Sekunden von 0 auf 100 km/h) fuhr vor 15 Jahre schon bei der weltberühmten Rallye Monte Carlo mit. Piepmeyer fährt damit heute noch bei Rennen. In absehbarer Zeit gehe das Fahrzeug wahrscheinlich ins Skoda-Museum nach Tschechien, erzählte Piepmeyer.

„Tag des Motorsports“ in Westerkappeln

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  • Elektroautos, Seifenkisten, Rallye-Rennwagen und mehr gab es beim „Tag des Motorsports“ in Westerkappeln zu sehen. Foto: Frank Klausmeyer
  • Elektroautos, Seifenkisten, Rallye-Rennwagen und mehr gab es beim „Tag des Motorsports“ in Westerkappeln zu sehen. Foto: Frank Klausmeyer
  • Elektroautos, Seifenkisten, Rallye-Rennwagen und mehr gab es beim „Tag des Motorsports“ in Westerkappeln zu sehen. Foto: Frank Klausmeyer
  • Elektroautos, Seifenkisten, Rallye-Rennwagen und mehr gab es beim „Tag des Motorsports“ in Westerkappeln zu sehen. Foto: Frank Klausmeyer
  • Elektroautos, Seifenkisten, Rallye-Rennwagen und mehr gab es beim „Tag des Motorsports“ in Westerkappeln zu sehen. Foto: Frank Klausmeyer
  • Elektroautos, Seifenkisten, Rallye-Rennwagen und mehr gab es beim „Tag des Motorsports“ in Westerkappeln zu sehen. Foto: Frank Klausmeyer
  • Elektroautos, Seifenkisten, Rallye-Rennwagen und mehr gab es beim „Tag des Motorsports“ in Westerkappeln zu sehen. Foto: Frank Klausmeyer
  • Elektroautos, Seifenkisten, Rallye-Rennwagen und mehr gab es beim „Tag des Motorsports“ in Westerkappeln zu sehen. Foto: Frank Klausmeyer
  • Elektroautos, Seifenkisten, Rallye-Rennwagen und mehr gab es beim „Tag des Motorsports“ in Westerkappeln zu sehen. Foto: Frank Klausmeyer
  • Elektroautos, Seifenkisten, Rallye-Rennwagen und mehr gab es beim „Tag des Motorsports“ in Westerkappeln zu sehen. Foto: Frank Klausmeyer
  • Elektroautos, Seifenkisten, Rallye-Rennwagen und mehr gab es beim „Tag des Motorsports“ in Westerkappeln zu sehen. Foto: Frank Klausmeyer

Im Schatten der Stadtkirche stellten sich beim „Tag des Motorsports“ auch die Kartgruppe des MSC sowie der Seifenkistenclub aus Mettingen vor, wenngleich die Flitzer des letztgenannten Vereins allein durch die ­Schwer­­kraft angetrieben werden.

Untermalt wurde das Geschehen während des ganzen Nachmittags von den Klängen unterschiedlicher Musiker, die auf der Bühne vor dem Haus Bonhoeffer standen. Mit dabei waren der Spielmannszug Velpe, die „Kellerasse“ der LeWe Wohngruppe an der Steinkampstraße, das Gitarrenduo Jule und Marleen, der Posaunenchor Westerkappeln, die Kirchenband „Confession“ und natürlich die Uitani Brass Band aus Khorixas, die afrikanische Lebensfreunde versprühte. Zum Schluss, mit ein wenig Verspätung, sorgte die Peter-Pieper-Band mit Pop- und Rock-Covertiteln für gute Unterhaltung.

Musikfest der evangelischen Kirchengemeinde Westerkappeln

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  • Facettenreich war das Musikfest der evangelischen Kirchengemeinde vor dem Haus Bonhoeffer. Das Programm reichte vom Spielmannszug Velpe bis zur Uitani Brass Band aus Khorixas, die afrikanische Lebensfreunde versprühte. Foto: Frank Klausmeyer
  • Facettenreich war das Musikfest der evangelischen Kirchengemeinde vor dem Haus Bonhoeffer. Das Programm reichte vom Spielmannszug Velpe bis zur Uitani Brass Band aus Khorixas, die afrikanische Lebensfreunde versprühte. Foto: Frank Klausmeyer
  • Facettenreich war das Musikfest der evangelischen Kirchengemeinde vor dem Haus Bonhoeffer. Das Programm reichte vom Spielmannszug Velpe bis zur Uitani Brass Band aus Khorixas, die afrikanische Lebensfreunde versprühte. Foto: Frank Klausmeyer
  • Facettenreich war das Musikfest der evangelischen Kirchengemeinde vor dem Haus Bonhoeffer. Das Programm reichte vom Spielmannszug Velpe bis zur Uitani Brass Band aus Khorixas, die afrikanische Lebensfreunde versprühte. Foto: Frank Klausmeyer
  • Facettenreich war das Musikfest der evangelischen Kirchengemeinde vor dem Haus Bonhoeffer. Das Programm reichte vom Spielmannszug Velpe bis zur Uitani Brass Band aus Khorixas, die afrikanische Lebensfreunde versprühte. Foto: Frank Klausmeyer
  • Facettenreich war das Musikfest der evangelischen Kirchengemeinde vor dem Haus Bonhoeffer. Das Programm reichte vom Spielmannszug Velpe bis zur Uitani Brass Band aus Khorixas, die afrikanische Lebensfreunde versprühte. Foto: Frank Klausmeyer
  • Facettenreich war das Musikfest der evangelischen Kirchengemeinde vor dem Haus Bonhoeffer. Das Programm reichte vom Spielmannszug Velpe bis zur Uitani Brass Band aus Khorixas, die afrikanische Lebensfreunde versprühte. Foto: Frank Klausmeyer

Cafeterien gab es im Haus Bonhoeffer und im VHS-Haus. Und auch sonst kam das leibliche Wohl nicht zu kurz.

1. Oktober 2017 in Westerkappeln – besser geht´s nicht.

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