Di., 14.11.2017

Inklusiver Familientag Schaukeln geht immer

Zahlreiche Stationen waren für die Kinder und Jugendlichen vorbereitet worden, darunter auch Seile zum Schaukeln.

Zahlreiche Stationen waren für die Kinder und Jugendlichen vorbereitet worden, darunter auch Seile zum Schaukeln. Foto: Araann J. Christoph

Westerkappeln - 

Beim Inklusiven Familientag des THC machten Eltern und ihre Kinder gemeinsam Sport.

Von Araann J. Christoph

Normalerweise machen Kinder und ihre Eltern nicht unbedingt zusammen Sport, zumindest nicht in der Dreifachsporthalle. Entweder die Mädchen und Jungen gehen ihren jeweiligen Vereinstätigkeiten nach – oder eben die Erwachsenen in ihren Erwachsenengruppen. Beim Inklusiven Familientag in der Dreifachsporthalle war das anders. Der THC hatte am vergangenen Samstag Eltern und Kinder eingeladen, zusammen Sport zu machen.

Kinder und ihre Eltern in Bewegung bringen, das sei beim Inklusiven Familientag wichtig, sagte Marlies Schubert-Kiesewetter, Jugendwartin und Trainingsleiterin des Kinderturnens beim THC.

Der Inklusive Familientag ist in diesem Jahr erstmals auf den November verlegt worden. Das kühlere Wetter draußen sollte noch mehr Familien motivieren, in der Halle Sport zu machen.

„Wir wollen Transparenz bieten und einen Anlass geben, zu dem alle Familien mitkommen können“, erklärte Schubert-Kiesewetter.

Hintergrund der Veranstaltung sei auch, zu zeigen, dass die Sportgruppen des THC offen für Inklusion sind.

„An diesem Tag wollen wir das auch noch einmal besonders für die Gemeinde nach außen bringen“, sagte Schubert-Kiesewetter.

Beim Familientag dabei waren Vertreter der Handballabteilung und des Kinderturnens.

In der Dreifachsporthalle in Westerkappeln waren zahlreiche Stationen vorbereitet worden, an denen die Kinder schaukeln, klettern, rutschen, Trampolin springen, balancieren oder auch Werfen konnten.

Vorgaben, wo sie hingehen sollten oder wie sie die Stationen absolvieren sollten, gab es nicht. Den Kindern und ihren Eltern war es selbst überlassen, was sie machten. Die Begeisterung war den Kindern anzumerken.

„Ich finde es wichtig, dass die Kinder selbst entscheiden können und sich ganz nach ihren Fähigkeiten ausprobieren“, sagte Schubert-Kiesewetter.

Besonders beliebt waren die Geräte, an denen es in luftige Höhen geht.

„Schaukeln ist immer toll, an den Tauen hochklettern und springen. Für die Kleinen ist es das Verstecken“, sagte Schubert-Kiesewetter.

Die kleine Anne ist erst zwei Jahre alt. Aber über die aufgestellten Hindernisse klettert sie schon ziemlich sicher. Nur ab und an brauch sie noch Hilfe von Mutter Carina Siegel.

„Ich finde den Familientag ganz toll. Viele Sachen gibt es auch beim Kinderturnen. Besonders gut ist natürlich auch der soziale Kontakt mit anderen Kindern“, erklärt Carina Siegel.

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