Do., 07.12.2017

Turbo-Prop-Theater beim Kinderkulturprogramm Westerkappeln Weihnachten ohne die Schmuddels geht gar nicht

„Weihnachten bei den Schmuddels“ präsentierte das Dortmunder Turbo Prop Theater am Nikolaustag in der Aula des Schulzentrums.

„Weihnachten bei den Schmuddels“ präsentierte das Dortmunder Turbo Prop Theater am Nikolaustag in der Aula des Schulzentrums. Foto: Dietlind Ellerich

Westerkappeln - 

Weihnachten ohne die Schmuddels ? Für Rüdiger und Ursula Eggert vom Turbo-Prop-Theater Dortmund ist das kaum vorstellbar. Seit 33 Jahren bringen sie den Klassiker auf die Bühne; am Nikolaustag vor knapp 200 kleinen und großen Zuschauern in der Aula des Westerkappelner Schulzentrums.

Von Dietlind Ellerich

Weihnachten ohne die Schmuddels ? Für Rüdiger und Ursula Eggert vom Turbo-Prop-Theater Dortmund ist das kaum vorstellbar. Seit 33 Jahren bringen sie den Klassiker auf die Bühne, in dem ein Besen, eine Klobürste und ein Mop die Hauptrollen spielen.

Hinter den Kulissen von den beiden Figurenspielern zum Leben erweckt, stellen Besen Benno, Klobürste Klodwig und Mop Moppel eindrucksvoll unter Beweis, dass das Weihnachtsfest auch dann schön werden kann, wenn im Vorfeld alles schiefgegangen ist. „Hauptsache, wir können feiern“, ist sich das ungewöhnliche Trio einig.

Die spannende Geschichte machte am Mittwoch in der Aula des Schulzentrums im Rahmen der Westerkappelner Kinderkultur nicht nur den knapp 200 kleinen und großen Zuschauern Spaß, sondern auch den Kiku-Organisatoren Ellen Kutschwalski und Horst Meyer, die mit „Weihnachten bei den Schmuddels“ für die Jubiläumssaison 2017/2018 eines ihrer Lieblingsstücke aus den vergangenen 25 Jahren ausgewählt hatten.

Die Waschmaschine spuckt Seifenblasen, das Dampfbügeleisen macht statt der Tischdecke die Geschenke platt, der Weihnachtsbaum ist glitzernd geschmückt, aber schief, der Wunschzettel noch nicht erfüllt, der Braten verschwunden und Ersatz in den leer gekauften Geschäften nicht in Sicht, was am Heiligen Abend im Keller der Frau Saubermann, der Nachbarin mit dem Putzfimmel, geschieht, wünscht man seinem ärgsten Feind nicht.

Gut dass Benno, Klodwig und Moppel nicht den Spaß verlieren und alles dafür tun, dass es am Ende doch noch ein schönes Fest wird. Verwechslungen sind bei all den stressigen Vorbereitungen nicht ausgeschlossen, schwebt da doch plötzlich eine Klobürste mit Engelsflügeln und Glitzerschmuck über die Bühne. War das Christkind etwas schon da ? Da kommen Besen, Mop und nicht zuletzt Klobürste Klodwig angesichts der funkelnden Konkurrenz ins Grübeln.

Den Kleinen im Publikum schien das Chaos im Keller der Frau Saubermann kein Kopfzerbrechen oder Sorge vor einem ähnlichen Reinfall zu Hause zu bereiten. Im Gegenteil, sie hatten einen Riesenspaß an dem Geschehen auf der Bühne und ließen es sich nicht nehmen, den Protagonisten immer wieder auf die Sprünge zu helfen.

Dass sie am Ende lautstark in das Weihnachtslied „O Tannenbaum“ einstimmten, versteht sich von selbst. Gut aufgepasst hatten jedenfalls alle. Das wurde deutlich, als Ursula Eggert nach der Vorstellung fragte, wer denn wohl wen hinter den Kulissen zum Leben erweckt haben könnte. An der Stimme hatten sie Mop, Klobürste und Besen natürlich erkannt.

Ein Junge ging noch einen kreativen Schritt weiter. Es könne doch sein, dass der Mann die Bürste bewegt und die Frau gesprochen habe, gab er zu bedenken. Oder könnte es genau andersherum gewesen sein ? Egal, in jedem Fall war es eine schöne Bescherung.

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