Multivisionsvortrag in der Velper Mühle
Mit dem Rad vom Ararat nach Hause

Velpe -

„Durchs wilde Kurdistan“ – so lautet der Titel eines Multivisionsvortrages, zu dem Heinrich Görtemöller am kommenden Sonntag, 18. März, in die Velper Mühle einlädt. In dem Vortrag, der um 18 Uhr beginnt, berichtet der Designer und Fotograf Wolfgang Felgendreher unter anderem über den fernen Osten der Türkei.

Mittwoch, 14.03.2018, 06:03 Uhr

„Durchs wilde Kurdistan“ – so lautet der Titel eines Vortrages in der Velper Mühle.
„Durchs wilde Kurdistan“ – so lautet der Titel eines Vortrages in der Velper Mühle. Foto: Trabzon

Seine Radreise führte ihn vom Schwarzen Meer, vorbei am Berg Ararat, quer durch die Türkei und über den gesamten Balkan wieder nach Deutschland, wie es im Ankündigungstext heißt.

Auf den kargen und weiten Hochflächen Anatoliens begegnete der Weltenbummler Nomaden mit ihren riesigen Schafherden. Trotz etlicher Gefahren habe er sich bei den kurdischen Bauern in ihren einsamen Dörfern gut aufgehoben gefühlt. Die Gastfreundschaft und die Herzlichkeit hätten ihn alle Strapazen vergessen lassen.

In seinem Multivisionsvortrag berichtet Wolfgang Felgendreher von seiner Radreise im Frühsommer 2013, die ihn vom Schwarzen Meer, vorbei am Berg Ararat, durch die Türkei über den gesamten Balkan zurück nach Deutschland führte. Zehn Wochen war er unterwegs.

Besonders der kurdische Teil der Türkei habe ihn interessiert. Er fuhr entlang der iranischen, irakischen und syrischen Grenze, machte Abstecher auf abenteuerlichen Pisten in die weit verstreuten Städte und Dörfer Kurdistans, schreibt der Veranstalter weiter. Es sei eine seiner bisher größten Herausforderungen gewesen. Nach jahrzehntelangem Bürgerkrieg und Konfrontationen zwischen der kurdischen Minderheit und dem türkischen Militär zeichnete sich in diesem Jahr eine gewisse Entspannung ab. Dennoch wurde ihm von nächtlichen Etappen und dem freien Zelten abgeraten. Somit begab sich Felgendreher oft unter den Schutz der kurdischen Familien. Er übernachtete in deren kargen Häusern oder baute sein Zelt bei Nomaden auf. Begeistert berichtet er von deren Aufgeschlossenheit, Gastfreundschaft und Herzlichkeit. Seine Bilder zeigen Menschen, die Würde und Zufriedenheit ausstrahlen.

Der Eintritt zu der Veranstaltung kostet acht Euro.

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