Fr., 12.04.2013

Bürgermeister stützen ehrenamtlichen Verein Kein Drama ums Tierheim machen

Vor allem die Katzen sind zu einem Problem geworden. Das Tierheim in Tönnishäuschen musste den Bestand jetzt um die Hälfte reduzieren.

Vor allem die Katzen sind zu einem Problem geworden. Das Tierheim in Tönnishäuschen musste den Bestand jetzt um die Hälfte reduzieren. Foto: Wolff

Tönnishäuschen - 

Ja, es gibt Probleme – aber die sind bei weitem nicht so schwerwiegend, um ein Drama rund um die Vorgänge im Tierheim in Tönnishäuschen zu machen. Dieser Auffassung sind die Bürgermeister im Kreis Warendorf.

Von Beate Kopmann

Ja, es gibt Probleme – aber die sind bei weitem nicht so schwerwiegend, um ein Drama rund um die Vorgänge im Tierheim in Tönnishäuschen zu machen. Das machten die Bürgermeister im Anschluss an ihre Konferenz deutlich. Und sie ließen auch durchblicken, dass die Situation „wahrlich nicht so dramatisch ist, wie sie gemacht wurde“.

Bekanntlich hatte Gisbert Hiller aus Drensteinfurt Alarm geschlagen und die aus seiner Sicht „unhaltbaren Zustände“ im Tierheim kritisiert. Ahlens Bürgermeister Benedikt Ruhmöller und sein Beckumer Kollege Dr. Karl-Uwe Strothmann wiesen darauf hin, dass das Veterinäramt des Kreises regelmäßig kontrolliere. Echte Missstände seien nicht festgestellt worden. Zuletzt habe es nur die Auflage gegeben, den Bestand an Katzen (120) innerhalb von zwei Monaten um die Hälfte zu reduzieren. Dies sei gelungen. Nach Angabe der Bürgermeister wurden die Tiere größtenteils privat vermittelt.

„Wir haben bundesweit ein Problem mit wilden und frei herumlaufenden Katzen“, so Ruhmöller. Das treffe auch auf Tönnishäuschen zu. Derzeit sei eine Neuregelung in Arbeit, die landesweit klären soll, unter welchen Bedingungen die Tiere kastriert werden dürfen.

Unterstützen wollen die Bürgermeister den ehrenamtlich geführten Verein in Tönnishäuschen, der „dringend jüngere Helfer benötigt“, so Strothmann. Die acht Kommunen, die das Tierheim nutzen, wollen die Werbetrommel rühren und gezielt Tierfreunde ansprechen. Ein neues Tierheim in Regie des Kreises werde es jedenfalls nicht geben.

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