Do., 14.09.2017

Neue Nutzung für Industriebrache Im „Kw64“ wird es lecker

Das „kw 64“  will auch Ausflugsziel werden (v.l.): Ludger Westkämper, Martin Klinke, Yvonne Boehm, Mertia Hajdarpasic und Regina Dehmel.

Das „kw 64“  will auch Ausflugsziel werden (v.l.): Ludger Westkämper, Martin Klinke, Yvonne Boehm, Mertia Hajdarpasic und Regina Dehmel. Foto: Ulrike von Brevern

Beelen - 

Der erste Betrieb ist bereits vor zwei Jahren in das ehemalige Kabelwerk „kw64“ eingezogen. „Aber das Herz fängt erst jetzt an zu pochen“, schmunzelt Projektentwickler Ludger Westkämper. Damit ist das „Café Bar Restaurant Kabelwerk“ gemeint, das am 7. Oktober in dem mit Augenmaß herausgeputzten Industrie-Ensemble seinen Betrieb aufnehmen wird.

Heimische Investoren hatten das Gelände mitten im Grünen, unmittelbar an der B 64 zwischen Beelen und Clarholz samt den seit Jahren leerstehenden Backsteingebäuden vor fünf Jahren gekauft. Auf drei Millionen Euro bezifferte Westkämper die Summe, die in Entwicklung und Neuausrichtung des Objekts geflossen ist.

Die Neueröffnung bedeute für das „kw64“ einen zweiten wichtigen Schritt in die Öffentlichkeit, sagte der Projektentwickler. Neben einem Stahlhandel als größtem Mieter haben sich vor allem Unternehmen rund um die Themen Mobilität und Automobil-Klassiker in der ehemaligen Industriebrache eingemietet. Die „Young- and Oldtimer-Treffen“ am letzten Donnerstag des Monats auf dem großen Betriebshof des „kw64“ haben sich bei Schraubern und Liebhabern schnell zum Besuchermagnet entwickelt, berichtet Martin Klinke vom gleichnamigen Unternehmen für Oldtimerrestauration.

Mit der neuen Gastronomie wollen die Betreiberinnen Yvonne Boehm, Regina Dehmel und Mertia Hajdarpasic nun auch andere Ausflügler anlocken. Grundlage sei eine mediterran beeinflusste deutsche Küche, mit wechselnden regionalen und saisonalen Angeboten, verriet Köchin Yvonne Boehm.

Der Gastraum hat durch behutsame Modernisierung seinen originellen Industrie-Charme erhalten. Ein verglaster Wanddurchbruch offenbart Einblicke in die benachbarte Werkshalle, in der Stellplätze für Oldtimer sichtlich gut vermietet werden. An drei Tagen in der Woche ist das Restaurant geöffnet, an den übrigen Tagen kann der Gastraum ebenso gemietet werden wie ein zugehöriger Tagungsraum im Obergeschoss der Werkhalle schräg gegenüber.

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