Fr., 08.12.2017

Beckumer Krankenhaus schafft erstes Angebot im Kreis Tagesklinik für Senioren

Freuen sich über das neue Angebot der Geriatrischen Tagesklinik für den Kreis Warendorf (v. l.): die Beckumerin Ingeborg Bäumer, Chefarzt Dr. med. Thomas Vömel, Beate Daut, Fachkrankenpflegerin für therapeutisch aktivierende Pflege in der Geriatrie, und Erika Grünheit aus Ahlen.

Freuen sich über das neue Angebot der Geriatrischen Tagesklinik für den Kreis Warendorf (v. l.): die Beckumerin Ingeborg Bäumer, Chefarzt Dr. med. Thomas Vömel, Beate Daut, Fachkrankenpflegerin für therapeutisch aktivierende Pflege in der Geriatrie, und Erika Grünheit aus Ahlen. Foto: Eickmeier

Beckum - 

Tagsüber in der Klinik und nachts sowie am Wochenende wieder zu Hause: Dieses Konzept ermöglicht die Geriatrische Tagesklinik, die als teilstationäre Einrichtung im St.-Elisabeth-Hospital in Beckum eingerichtet wurde.

„Die Geriatrische Tagesklinik richtet sich an Patienten, die nicht stationär behandelt werden müssen, für die aber die ambulante medizinische Hilfe nicht ausreicht“, erklärt der Chefarzt der Geriatrie, Dr. med. Thomas Vömel. Außerdem nimmt die Tagesklinik Menschen auf, die aus der vollstationären Behandlung entlassen werden, aber noch einer weiteren medizinischen Behandlung bedürfen. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass sie über ein Mindestmaß an Mobilität verfügen und transportfähig sind.

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Die Tagesklinik richtet sich an Patienten, für die die ambulante medizinische Hilfe nicht ausreicht.

Dr. med. Thomas Vömel

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Das Behandlungsziel in der geriatrischen Tagesklinik ist, körperliche Beeinträchtigungen zu verbessern, zu mindern oder zu heilen, die Selbstständigkeit zu erhalten beziehungsweise wieder zu erlangen. Die Tagesklinik in Beckum ist das einzige Angebot dieser Art im Kreis Warendorf.

Das Behandlungsziel der Klinik

Die Behandlung eignet sich für Patienten, die einen Schlaganfall erlitten oder neurologische Funktionsausfälle haben, bei Verschleißerscheinungen des Bewegungsapparates, nach Amputationen, Brüchen oder Gelenkersatz, bei Spätfolgen von Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes, nach Stürzen und bei Gangunsicherheit. Außerdem können Patienten behandelt werden, die chronische Schmerzsyndrome, chronisch entzündliche Erkrankungen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben. Die Behandlungs- und Transportkosten werden von den Krankenkassen übernommen. Notwendig ist eine Anmeldung bei Beate Daut, Fachkrankenpflegerin für therapeutisch aktivierende Pflege in der Geriatrie, erreichbar unter Telefon  0 25 21 / 84 12 61.

In der Regel werden die Patienten von ihren Hausärzten eingewiesen – zu Einzel- und Gruppentherapien, die an 15 Wochentagen durchgeführt werden. Dabei arbeiten Ärzte, Pflegefachkräfte, Physio- und Ergotherapeuten, Logopäden und Sozialarbeiter in einem multiprofessionellen Team gemeinsam.

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