Sekundarschule
Förderverein auf Erfolgsspur

Sassenberg -

Nach einstimmigem Votum des Gremiums hat er sich mit „Förderverein der Sekundarschule Sassenberg“ einen neuen Namen gegeben. Damit ist das umständliche Hantieren mit dem offiziellen Begriff „Fördervereins-Schule Im Herxfeld, Abteilung Hauptschule / Abteilung Sekundarschule“ endgültig vorbei.

Mittwoch, 14.03.2018, 07:03 Uhr

Befreit vom Mensastress: Der neu-gewählte Vorstand des Fördervereins der Sekundarschule rund um Nina Offers (rechts) blickt mit Schulleiter Stephanus Stritzke (vorne) und dem Schulpflegschaftsvorsitzenden Andreas Kortenbreer (hinten) gut gelaunt in die Zukunft.
Befreit vom Mensastress: Der neu-gewählte Vorstand des Fördervereins der Sekundarschule rund um Nina Offers (rechts) blickt mit Schulleiter Stephanus Stritzke (vorne) und dem Schulpflegschaftsvorsitzenden Andreas Kortenbreer (hinten) gut gelaunt in die Zukunft. Foto: Ulrike von Brevern

Nach sechs Jahren ist die Sekundarschule in Sassenberg angekommen und hat ein klares Gesicht bekommen, resümierte Schulleiter Stephanus Stritzke bei der Mitgliederversammlung des Fördervereins sehr zufrieden. Gleiches gilt nun auch für den Verein.

Auch von anderen Altlasten hat sich der Förderverein 2017 erfolgreich getrennt, berichtete Ursula Ostlinning in ihrem Kassenbericht. Die Übergabe des Mensa-Bereiches an das Kolpingwerk wurde im Juli abgeschlossen. „Wir haben damit viel Geld verdient, und es war lange gut. Aber jetzt war es einfach zu viel“, sagte die Kassenwartin.

„Ich bin heilfroh, dass wir das los sind“, betonte auch Stritzke und verwies darauf, dass der Mensabereich, für den der Förderverein als Arbeitgeber auftrat, inzwischen täglich 350 Kinder an zwei Standorten versorgt. Fiel damit eine von drei finanziellen Säulen bewusst weg, so hat sich das Standbein Mitglieder umso erfolgreicher verbessert, berichtete Ursula Ostlinning. Aktuell hat der Verein mehr als 120 zahlende Mitglieder.

Und auch der Kiosk „Die Stulle“ erfreut sich ungebrochener Beliebtheit. Mit den Einnahmen konnte der Förderverein unter anderem die Busfahrt in die Partnerstadt Löcknitz unterstützen, vielfältiges Spiel- und Freizeitgerät anschaffen oder auch die einheitlichen T-Shirts für die „Science-Buddys“ und die Schultriathlon-Teilnehmer, berichtete Schriftführerin Silvia Wildermuth.

Weil Ostlinning als Kassenwart nicht mehr zur Verfügung stand, ergab die Vorstandswahl eine kleine Rochade. Rita Schräder wechselte vom Posten der zweiten Vorsitzenden in das Kassen-Amt. Die Vorsitzende Nina Offers wird künftig von Waltraud Ostermann als zweite Frontfrau unterstützt. Die beiden scheidenden Beisitzer Klaus Heitkemper und Melanie Warthaus wurden durch Beate Schöne und Anja Wiens ersetzt. Ursula Ostlinning bleibt dem Verein als Kassenprüferin erhalten.

Die Sekundarschule Sassenberg mit ihren 630 Kindern, 61 Lehrern und zahlreichen Honorarkräften sei „ein großer Familienbetrieb“, lobte Stephanus Stritzke in seinem Schulleiterbericht. Dabei sei der Einsatz der Lernbegleiter für Kinder mit nicht-deutschsprachigem Hintergrund eine „riesige Stütze“.

Eine Übernahme des Models auf andere Kinder schloss er nicht aus und warb ganz allgemein um weitere Honorarkräfte.

Die hohe Anmeldezahl – trotz eines geburtenschwachen Jahrgangs in diesem Jahr – zeige die erfolgreiche Arbeit der Schule. Stritzke ließ offen, ob möglicherweise vier Klassen gebildet werden könnten. Zudem gebe es nach der Orientierungsphase anhaltend viele Rückkehrer vom Gymnasium.

Sein Lob galt dem bunten Schulleben und besonders der Integrationsleistung, „und die leisten als erstes die Kinder“, betonte der Schulleiter.

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