Beckumer Stadttheater
NRW-Stiftung fördert Barrierefreiheit

Kreis Warendorf -

Am 25. Januar 1901 erfolgte die Gebrauchsabnahme des Stadttheater Beckum,

Donnerstag, 14.06.2018, 18:22 Uhr

Günther Heinemann, Karin Burtzlaff, Ludger Bals, Rainer Linden, Eckhard Uhlenberg und Nele Zimmermann freuen sich über die finanzielle Unterstützung.
Günther Heinemann, Karin Burtzlaff, Ludger Bals, Rainer Linden, Eckhard Uhlenberg und Nele Zimmermann freuen sich über die finanzielle Unterstützung. Foto: Peter Schniederjürgen

Das Beckumer Stadttheater bedarf der Anpassung an die Inklusion und Integration. Genauer heißt es: das denkmalgeschützte Gebäude soll barrierefrei werden. Für den Verein, Beckumer Kulturinitiative, die das Gebäude aus dem Anfang des vorigen Jahrhunderts, ehrenamtlich betreibt eine nicht zu stemmende Herausforderung. Aber: Am Donnerstag überbrachte Eckhard Uhlenberg, Präsident der NRW-Stiftung, eine 30 000-Euro-Zusage für den nötigen Umbau.

„Wir wollen damit das Engagement dieses Vereins auszeichnen, so ein Projekt wie dieses schöne und charaktervolle Theater weiter zu betreiben“, sagte der Stiftungspräsident. Zustande kam diese Unterstützung durch die Initiative der früheren Vereinschefin Karin Burtzlaff.

Sie beantragte die Mittel, um den Umbau in Angriff nehmen zu können. Mit Erfolg, denn bereits zum 9. Juli ziehen die Handwerker in historische Gemäuer. „Das ist eine echte Herausforderung, denn es stehen nur acht Wochen dafür zur Verfügung, dann beginnt der Theaterbetrieb wieder“, erklärt die frühere Vorsitzende.

Es ist bereits die zweite Zuwendung der NRW-Stiftung an das Theater. „Beim Umbau des kleinen Saales haben Sie uns ebenfalls sehr unterstützt“, bedankte sich Rainer Linden, zweiter Vorsitzender der Kulturinitiative. „Zusätzlich werden wir jeden Euro, den sie an Spenden einwerben, von der NRW-Stiftung verdoppeln“, versprach Uhlenberg. Dazu habe die Stiftung bereits 10 000 Euro beiseitegelegt.

Rainer Linden führte den Besucher durch das historische Gebäude mit seiner unglaublich wechselvollen Geschichte. Vom Festsaal zu Kaisers Zeiten, über ein Armeedepot in der Nazizeit bis zum Pornokino und der späteren Wiedererweckung durch die Kulturinitiative.

„Unser Stolz ist es, das Gebäude bis auf Kleinigkeiten im Zustand von 1948 als erstes Stadttheater in der weiteren Region zu erhalten“, ergänzte Linden.

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