Bosenberg: Bürgerinitiative legt eigene Ausarbeitung vor
Do., 26.01.2012
Fakten treffen auf Ungereimtheiten / Umfang: 60 Seiten
Auf rund 60 Seiten erklärt die „Bürgerinitiative Bosenberg“ um Kristian Knipping (kl. Bild), warum sie die geplante Biogasanlage für unwirtschaftlich hält.
Vorhelm -
Wie angekündigt, hat die „Bürgerinitiative Bosenberg“ ihre Ergebnisse zu Papier gebracht: Auf 60 Seiten beleuchten die Kritiker der Biogasanlage, die auf dem Gelände des stillgelegten Zementwerks Bosenberg entstehen soll, die Details der aktuellen Planungen. „Hier wird nicht mit offenen Karten gespielt, hier wird die Wahrheit verschwiegen und die Bevölkerung an der Nase herumgeführt“, lautet das Fazit.
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Wie bereits vor wenigen Wochen durch die Gruppe um Kristian Knipping und Bernd Stürmer verkündet, sollen die Datenauswertungen und Faktensammlungen den bereits beschlossenen Bebauungsplan doch noch kippen. Vor allem die vermeintlichen Fehler in der Geruchsemissionsprognose und im Schallgutachten führt die Bürgerinitiative dabei an.
Einen ausführlichen Part widmet die Initiative auch der Sicherheit. So sei eine von der Stadt Ahlen als zweite Feuerwehr-Zufahrt angegebene Schneise in Wirklichkeit bewachsener Acker im „Niemandsland“, während die Hauptzufahrt unter der Eisenbahntrasse viel zu eng und schadhaft ist.
Zum Schallgutachten haben die Vorhelmer ebenso offene Fragen. Für den Schienenverkehr seien alte Zahlen zugrunde gelegt worden, wesentliche Mengen und damit auch Fahrten der Lieferfahrzeuge fehlen nach Einschätzung der Bürgerinitiative.