Mi., 01.08.2012

Ein-Mann-Betrieb von Steffen Janssen nimmt Fahrt auf „Luzifer-Verlag“ auf Erfolgskurs

Ein-Mann-Betrieb von Steffen Janssen nimmt Fahrt auf : „Luzifer-Verlag“ auf Erfolgskurs

Steffen Janssen freut sich über den Erfolg. Foto:

Ahlen - 

Eigentlich ist er Experte für das Genre Horror. Jetzt hat Steffen Janssen erstmalig einen Thriller in sein Verlagsprogramm aufgenommen. Der Ahlener, der den „Luzifer-Verlag“ ins Leben gerufen hat, freut sich über zunehmende Beachtung.

Von Sabine Tegeler

Luzifer, die fünfte: Steffen Janssens „Luzifer-Verlag“, der Ahlener Ein-Mann-Betrieb mit dem Händchen für Horror-Storys, kommt immer mehr in Gang. Nach der Anthologie „Styx“, den beiden Romanen „Graues Land“ und „Kaltgeschminkt“ und noch einem „kleineren Zwischenwerk“ bringt Steffen Janssen nun das fünfte Buch innerhalb eines Jahres raus.

Der Roman „Kaltgeschminkt“ von Rona Walter erschien erst im April und schon jetzt ist das nächste Werk verkaufsbereit: „Der Tod kann mich nicht mehr überraschen“ von Heike Vullriede.

„Das ist diesmal kein Horror“, weicht der Verleger mit dem neuen Buch ein bisschen vom eigentlichen Verlagskonzept ab: „Das ist fast schon ein Drama oder eine Tragikomödie. Jedenfalls mit viel Sarkasmus.“

Es erzählt die Geschichte von Marvin Abel, der die Diagnose „Hirntumor“ erhält und nun schon einmal das Sterben „übt“. Aber das Leben hält noch weitere unschöne Überraschungen bereit: Seine Familie entpuppt sich als geldgierig und schäbig. Wo ist Marvins heile Welt bloß geblieben?

„Die Autorin Heike Vullriede kommt aus Reken“, erzählt der Ahlener Verleger, und sie habe sich schon über das Münsterland hinaus mit ihren Thrillern einen guten Namen gemacht „Sie schreibt ziemlich abgefahren“, lobt Steffen Janssen, „und das können auch die Leute lesen, die keine Zombies mögen“, schiebt er augenzwinkernd hinterher.

In die Buchläden schaffen es die Bücher aus dem kleinen „Luzifer-Verlag“ von alleine (noch) nicht, aber bestellt werden können sie dort schon. Und über die gängige Portale im Internet sind sie natürlich auch erhältlich.

Steffen Janssen hat bislang mit seiner Auswahl ein glückliches Händchen gehabt: Der Autor von „Graues Land“ arbeite an einem zweiten Teil, weil der erste so gut ankam. Von Rona Walter hat Steffen Janssen schon das nächste Manuskript bekommen und ein weiteres sei in Arbeit.

Für Ende des Jahres plant der Ahlener zudem die Zusammenarbeit mit einem englischen Verlag. Wenn das klappt, kommen demnächst die deutschen Übersetzungen englischer Romane aus Ahlen.

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