Mi., 04.09.2013

Hannelore Kraft in Ahlen Reibekuchen von „der Hannelore“

Gut gelaunt greift Hannelore Kraft selbst zur Kelle und wendet ein paar Reibekuchen, die die AG „60 plus“ am Marienplatz unters Volk bringt.

Gut gelaunt greift Hannelore Kraft selbst zur Kelle und wendet ein paar Reibekuchen, die die AG „60 plus“ am Marienplatz unters Volk bringt. Foto: Jörg Pastoor

Ahlen - 

Die NRW-Ministerpräsidentin und SPD-Landesvorsitzende Hannelore Kraft präsentierte sich bei ihrem Besuch in Ahlen am Mittwoch ganz volksnah.

Von Jörg Pastoor

„Habt Ihr da Mehl drin?“. Nein, hat das Team vom Reibekuchen-Express der SPD-AG „60 plus“ nicht, „Dann ess‘ ich einen“, sagt Hannelore Kraft, nachdem die Ministerpräsidentin selbst ein paar Reibekuchen im sprudelnden Fett gewendet hat, beißt zu und lässt es sich schmecken.

Wahlkampf volksnah, entspannt, direkt im Kontakt zum meist parteinahen Volk – die SPD-Frau zeigt Spontaneität. Selten: Im Bundestagswahlkampf bringt der Promi aus Düsseldorf richtig viel Zeit mit. Fast pünktlich um zehn Uhr hinterm Alten Rathaus angekommen, geht sie die letzten Meter zum Kundgebungsplatz mit Bundestagskandidat Bernhard Daldrup, SPD-Landtagskollegin Annette Watermann-Krass und SPD-Stadtverbandschefin Gabriele Duhme zu Fuß. Die Sicherheitsleute sind immer dabei – sei es auf dem Marienplatz, nach der kurzen Ansprache, auf dem zweiten Weg über den Mittwochsmarkt oder die Strecke durch die Fußgängerzone bis zur Redaktion der „AZ“, wo Chefredakteur Dr. Norbert Tiemann sie interviewt. 

Die Werbung in eigener Sache und für „den Bernhard“, den „alten Recken“, der wie „die Annette“ die Region und die Menschen kenne und für ihre Interessen einzutreten in der Lage sei, fällt überschaubar kurz aus. Sie rechnet nur kurz mit Schwarz-Gelb ab, das den Staat nur verwalte und eben seine Versprechen nicht halte. Fordert die Menschen auf, ihr Wahlrecht zu nutzen. Und sucht dann das Gespräch mit den Leute auf der Straße. Was sie lieber mag: Ansprachen vor dem großen Publikum, vom Podium aus, oder diese Zwiegespräche, will die „AZ“ bei der kurzen Kaffeepause in der „Gamba“ wissen? „Ich kann beides“, sagt sie souverän-gelassen, „aber ich mag es lieber, direkt mit den Menschen zu reden. In der Regel kommen die Leute mit ganz konkreten Problemen. Der Sohn findet keinen Job, die offene Frage zur Pflege der Mutter . . .“

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