Di., 12.05.2015

Zum 23. Mal „Raus in die Langst“ Die Weltkugel rollt wieder

Die Angebote des Spielmobils scheinen immer mehr Kinder anzulocken. Vor allem die große Weltkugel hat es den jungen Leuten angetan. Das Wetter zum Auftakt der Reihe „Raus in die Langst“ hätte nicht besser sein können.

Die Angebote des Spielmobils scheinen immer mehr Kinder anzulocken. Vor allem die große Weltkugel hat es den jungen Leuten angetan. Das Wetter zum Auftakt der Reihe „Raus in die Langst“ hätte nicht besser sein können. Foto: Martin Feldhaus

Ahlen - 

„Die Stimmung ist einfach fantastisch“, stellte Stephan Spreehe am Sonntagnachmittag beim Blick auf die große Wiese in der Langst fest. Was er dort sah? Ausgelassen spielende Kinder und gut gelaunte Eltern mit Kaffee und Kuchen auf einer Picknick-Decke. Bei strahlendem Sonnenschein zog der Auftakt der Reihe „Raus in die Langst“ wieder zahlreiche Familien in den Stadtwald.

Von Martin Feldhaus

Eine große Weltkugel rollt über den grünen Rasen, lachende Kinder bringen ein großes Sprungtuch zum Flattern und eine spannende Theatervorführung unterhält ihr junges Publikum prächtig. Das alles kann nur eines bedeuten: Das Spielmobil des Juk-Hauses ist wieder im Einsatz – die Reihe „Raus in die Langst“ gewinnt an Fahrt.

Am Sonntag war das zum 23. Mal der Fall. Und es schien, als hätten viele Familien nur darauf gewartet. Denn bei perfektem Maiwetter strömten sie reihenweise in den Stadtwald und sorgten auf der großen Wiese neben dem Langstteich für ein heiteres Treiben. „Wir haben den Eindruck, dass es immer mehr Leute werden“, freute sich Stefan Spreehe über die sehr gute Resonanz.

Kein Wunder, denn dem Nachwuchs wurde auch wieder einiges geboten. Spiele wie Leitergolf, Hockey, der neue Balanceparcours oder auch eine Rollbahn sorgten dafür, dass an Langeweile nicht zu denken war. Vor dem Kinderschminkstand bildeten sich lange Schlangen und Mark Gronnenberg musste aufpassen, dass ihm die Kinder nicht alle gleichzeitig auf den Spielball springen.

Als Höhepunkt gab es auch noch das erste Freilichttheater des Jahres 2015. Mit dem Stück „Der Fischer und seine Frau“ wussten Verena Michael und Bill Koenen vom Niederrhein-Theater die kleinen Zuschauer zu begeistern. Bei dem Stück ging es um den Fischer Timpe Te, der einen Butt fängt und trotzdem wieder freilässt. Aus Dankbarkeit erfüllt ihm der Zauberfisch viele Wünsche. Doch die gierige Frau des Fischers, Ilsebill, bekommt einfach nicht genug. Durch ihre Gier verliert sie jedoch letztlich alles wieder.

„Wir wollen mit dem Märchen vermitteln, dass Gier und Maßlosigkeit nicht gut sind“, erklärte Koenen das Ziel des Märchens. Am kommenden Sonntag, 17. Mai, ist das Spielmobil ab 14.30 Uhr am Übergangswohnheim in Dolberg zu Gast, wo es um 16 Uhr auch eine Aufführung der „Valentino“-Puppenbühne geben wird. „Wir hoffen, dass viele treue Besucher aus der Langst auch nach Dolberg kommen“, blickt Spreehe schon auf diesen Termin voraus. Perfekte Rahmenbedingungen mit dem Spielplatz, einer großen Wiese und dem Innenhof seien dort jedenfalls vorhanden.

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Wir wollen mit dem Märchen vermitteln, dass Gier und Maßlosigkeit nicht gut sind.

Bill Koenen

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