Do., 20.04.2017

Ahlener Automeile wächst Millionen fließen in Waschcenter

Erste Erdarbeiten markieren den Standort des neuen Waschcenters an der Dolberger Straße. Die Münter GmbH und Co KG investiert 2,5 Millionen Euro.

Erste Erdarbeiten markieren den Standort des neuen Waschcenters an der Dolberger Straße. Die Münter GmbH und Co KG investiert 2,5 Millionen Euro. Foto: Ulrich Gösmann / privat

Ahlen - 

Erdbewegungen an der Ahlener Automeile. Ein Investor aus Herford steckt 2,5 Millionen Euro in ein Waschcenter.

Von Ulrich Gösmann

Ahlens Automeile wächst weiter stadtauswärts. Erste Erdbewegungen deuten schon jetzt auf das Neubauvorhaben an der Dolberger Straße in Höhe des zweiten Kreisverkehrs hin. Die Münter GmbH und Co KG will in diesem Jahr 2,5 Millionen Euro in ein Waschcenter investieren. Herzstück ist eine Waschstraße, die bis zu 120 Fahrzeuge pro Stunde durch ihre Programme schickt.

„Es war ein Tipp des Waschtechnik-Lieferanten“, lacht Jobst Friedrich Münter im Redaktionsgespräch durchs Telefon. Der Investor ist von Berufs wegen Bewachungsunternehmer und betreibt in Herford einen Sicherheitsdienst. Mit seinen Plänen betritt er Neuland. Wobei das Vorhaben am Eckpunkt Dolberger Straße / Am Neuen Baum nicht ganz neu ist. Besagter Waschtechnik-Lieferant habe sich das Konzept bereits mit dem Voreigentümer ausgedacht. Weiter als bis zur Bauvoranfrage sei es aber nicht gekommen. Jetzt gehören 3600 Quadratmeter grüne Wiese, die schon keine mehr ist, ihm. Grasnarbe und 30 Zentimeter Oberboden sind bereits abgetragen; in Kürze geht es mächtig in die Tiefe.

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Da verschwinden schon einige 100 000 Euro im Erdreich.

Jobst Friedrich Münter

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„Da verschwinden schon einige 100 000 Euro im Erdreich“, kommt Münter auf seine für eine Waschanlage aufs erste Hören hohe Investitionssumme zu sprechen. Drei Jahre lang habe er sich im In- und Ausland umgeschaut, sich nun für den Weltmarktführer entschieden. „Das Modernste vom Modernsten.“ Mit aufwendiger Wasseraufbereitung und höchster energetischer Effizienz. Einen Teil der Energie produziert er selbst über eine Photovoltaikanlage. Die kommt aufs Dach der 56 Meter langen Waschstraße. „Hier gehen Autos im 30-Sekunden-Takt aufs Band“, schickt der 47-Jährige vorweg. Und: „Die einen wollen von der Maschine waschen lassen, die anderen stehen mehr auf die manuelle Anlage.“ Deshalb auch drei zusätzliche Waschboxen. „Neuland für Ahlen“ kündigt Jobst Friedrich Münter mit einer Zentral-Staubsageranlage an. 28 Plätze sind über ein Rohrsystem mit einem Hochleistungssauger verbunden.

Der Anfang ist gemacht, das Ergebnis noch nicht zu erkennen.

Der Anfang ist gemacht, das Ergebnis noch nicht zu erkennen. Foto: Ulrich Gösmann

Die Fertigstellung wird einiges an Zeit brauchen. „Ich peile Ende des Jahres an“, sagt der Mann aus Herford. Offen auch noch die Mitarbeiterstärke. Einige Vollzeitkräfte werde er einstellen, darüber hinaus auch geringfügig Beschäftigte. Dass er sich für Ahlen entschieden hat – eben ein „heißer Tipp“ des Waschtechnik-Lieferanten. Mit dem unmittelbaren Anschluss an die Automeile passe auch der Standort perfekt.

Sieht auch Wirtschaftsförderer Jörg Hakenesch so. Der kein Geheimnis daraus macht, dass ihn die hohe Investitionssumme schon jetzt „ganz schön neugierig“ mache. Die Lage sei eine sehr gute, denn: „In der Einflugschneise von Ahlen wird man schnell gesehen.“

Gleich neben dem Ortseingangsschild soll das Waschcenter stehen.

Gleich neben dem Ortseingangsschild soll das Waschcenter stehen. Foto: Ulrich Gösmann

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