Do., 20.04.2017

Nächste Auflage von „Rock am Schacht“ „Panische Saiten“ und „Bubasack“ auf der Bühne

„Bubasack“ aus Hamm: Die Musiker gehören zu den Urgesteinen der heimischen Rockszene, stehen aber erst seit 2015 wieder gemeinsam auf der Bühne.

„Bubasack“ aus Hamm: Die Musiker gehören zu den Urgesteinen der heimischen Rockszene, stehen aber erst seit 2015 wieder gemeinsam auf der Bühne. Foto: Bubasack

Ahlen - 

Die Reihe „Rock am Schacht“ geht in die nächste Runde: Am Samstag, 22. April, wird die Lohnhalle der Zeche Westfalen gerockt – unter anderem mit der Gruppe „Panische Saiten“, die sich dem musikalischem Werk Udo Lindenbergs widmet.

Im vergangenen Jahr gründete der Hammer Musiker Daniel Fikus die Band „Panische Saiten“, um die Songs seines Idols Udo Lindenberg live auf die Bühne zu bringen. Es gibt kaum ein Stück des Deutsch-Rockers, das Daniel Fikus nicht kennt – und insbesondere nicht singen kann. Davon können sich die Besucher von „Rock am Schacht“ am Samstag, 22. April, ab 20 Uhr in der Lohnhalle überzeugen.

Zum 70. Geburtstag von Udo Lindenberg verfasste Fikus seinen Song „Udonautische Gefahr“, gewann damit einen Songcontest und durfte Udo persönlich an seinem Geburtstag kennenlernen.

Durch das Bandprojekt „Panische Saiten“ hat sich nun ein langjähriger Traum erfüllt. Die Musiker aus dem Raum Dortmund, Hamm und Kamen haben den Anspruch, nicht nur gesanglich sondern auch musikalisch so nah und authentisch wie möglich an das Original heranzukommen. Mit dem Auftritt am Samstag bringt die Band einen Großteil ihrer Show erstmals auf eine große Bühne. Der panische Clan besteht aus Ana Ladisic (Keys und Percussion), Reiner Sudbrock (Gitarre), Jan Studenik (Gitarre), Salvatore Buencuore (Keys), Klaus Richert (Bass), Gunter Büttgen (Drums) und eben Daniel Fikus als „Udo“.

Mit der zweiten Band des Abends treten dann ein paar Urgesteine der Rockszene aus Hamm auf die Bühne. Anfang der 1980er Jahre gründeten fünf junge Menschen die Band „Bubasack“. Frontmann und Sänger Michael Wiehagen hatte gerade mit seinem Studium begonnen, die beiden Gitarristen Frank Westkämper und Martin Jäger, Bassist Andreas Tiggemann und Schlagzeuger Martin Neuschröer drückten noch die Schulbank. In ihrem Proberaum erfanden sie eine ganze Reihe hörenswerter, bluesrockiger Songs mit oft lyrischen, aber immer engagierten deutschen Texten.

Doch obwohl die Band bei ihren Auftritten über Jahre frenetisch gefeiert wurde, kam es Mitte der 1980er Jahre zum Bruch. Erst Anfang 2015, fast 30 Jahre nach ihrer Trennung, kehrte der unwiderstehliche Deutschrock-Dino zurück auf die Bühne. Nach einem umjubelten Comeback in der ausverkauften Werkstatthalle des Maximilianparks legen die fünf Musiker nun weiter nach: Am Samstag spielt „Bubasack“ ab etwa 21.30 Uhr.

„Wir freuen uns. Endlich gibt es mal Deutsch-Rock bei ,Rock am Schacht‘, denn das hatten wir so komplett noch nicht“, sagt Axel Ronig, der das Spektakel gemeinsam mit Wolfgang Brand organisiert. Der Eintritt zu „Rock am Schacht“ ist frei.

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